Zweitligist FC St. Pauli lehnt den abgeänderten Maßnahmenkatalog der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zum Thema Sicherheit in deutschen Stadien ab. Für die Vereinsverantwortlichen ist ein gemeinsamer Diskussionsprozess mit Fanvertretern für eine adäquate Abstimmung solch eines Katalogs notwendig.

Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, sei dies aufgrund des sehr engen Zeitfensters aber nicht in ausreichendem Maß möglich. Die DFL-Kommission "Sicheres Stadionerlebnis" hatte die Vereine dazu aufgerufen, den veränderten Katalog bis zum 22. November zu kommentieren und im Nachgang am 12. Dezember darüber abzustimmen.

St. Pauli bekräftigte noch einmal seine bereits im Sommer in einem Brief an DFB und DFL mitgeteilte Auffassung, dass der Verein nur solchen Anträgen zustimmen kann, die das Ergebnis umfassender Diskussion mit Fanvertretern sind. Dies sehe das Präsidium der Hamburger derzeit als nicht gegeben an.

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