Erzgebirge Aue kommt die Trennung von Rico Schmitt teuer zu stehen. Der Rechtsstreit mit dem Ex-Trainer endete vor dem Arbeitsgericht Chemnitz nun mit einem Vergleich, nach dem der Verein 218.625 Euro an Schmitt zahlen muss. Dies berichtet der "MDR". Der Klub muss dem Urteil noch zustimmen.

Aue hatte Schmitt im Februar zunächst freigestellt und später wegen Erfolgslosigkeit fristlos gekündigt.

Das Gericht urteilte nun, dass mangelnder Erfolg kein Kündigungsgrund und Schmitt damit noch Angestellter des Klubs sei, dessen Vertrag nun zum 31. Januar 2013 fristgerecht gekündigt werden müsste.

Die Vergleichssumme beinhaltet ausstehendes Gehalt, eine Nichtabstiegsprämie, Punktprämien und Spesen.

Schmitt hatte die Sachsen 2009 in seiner ersten Saison als Cheftrainer in die 2. Bundesliga und dort auf einen überraschenden fünften Platz geführt. In der Saison 2011/12 folgte dann der sportliche Absturz.

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