Ungeschlagen und auf einem Aufstiegsplatz: Zweitligist Energie Cottbus hat am Freitag im Verfolgerduell gegen den FSV Frankfurt die Tabellenführung vor Augen.

Mit einem Sieg würde sich der Ex-Bundesligist aus der Lausitz zumindest für einen Tag auf den ersten Platz schieben.

Trainer Rudi Bommer lässt sich von der Euphorie aber nicht anstecken: "Stehen wir am 30. Spieltag immer noch oben, dann sage ich: Wir wollen aufsteigen."

Zuvor verlangt der 55-Jährige mehr Konstanz von seiner Elf. "Wenn wir bis Ende September aus den nächsten vier Spielen wieder zehn Punkte holen, bin ich zufrieden."

In der Vergangenheit hatte Cottbus oft die "launische Diva" gegeben und einem Aufwärtstrend schmerzhafte Pleiten folgen lassen.

Damit soll jetzt Schluss sein. Das "gallische Dorf", wie Energie zu Bundesliga-Zeiten gerne genannt wurde, baut besonders auf seine Heimstärke.

"Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen. Diesen Status hat sich das Team in den vergangenen Monaten erarbeitet", sagte Bommer.

Großen Anteil daran hat Boubacar Sanogo. Der Stürmer führt mit vier Treffern die Torjägerliste der Zweiten Liga an.

Der 29-Jährige haucht Energie neues Leben in der Offensive ein. Vergangene Saison erzielten die Lausitzer noch weniger als einen Treffer pro Partie.

Die neue Stärke soll am Freitagabend der FSV Frankfurt spüren. Auch wenn Bommer vor dem Gegner warnt: "Der FSV ist richtig gut organisiert, lässt sich nicht locken und wartet geduldig auf seine Chance. Wir müssen auf der Hut sein."

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