1860 München hat sich einem neuen Dreijahresplan verpflichtet, der den deutschen Meister von 1966 bis zum Jahr 2015 zurück in die Bundesliga führen soll.

Er habe die Zukunftsvision, die ihm der Klub vorgelegt habe, "bedingungslos akzeptiert", sagte Investor Hasan Ismaik am Sonntag vor dem abschließenden Saisonspiel gegen Alemannia Aachen.

"Mein Ziel ist, binnen drei Jahren Erstligist zu sein", ergänzte er: "Wir hoffen, dass Gott uns behilflich ist und wir niemanden enttäuschen."

Die sportliche Leitung habe nunmehr sein Okay, ergänzte Ismaik, "nach neuen Spielern zu suchen, damit wir dieses Ziel erreichen können".

Der 35 Jahre alte Araber wird den Verein im Rahmen des Plans mit Darlehen unterstützen, die Rede ist von fünf Millionen Euro jährlich.

"Vielleicht, vielleicht aber auch mehr. Was nötig ist, wird gemacht werden", sagte Ismaik dazu. Geschäftsführer Robert Schäfer ergänzte, die Summe werde "uns auf einer gesunden Basis, die es bei 1860 lange nicht gab, in die Lage versetzen, das Ziel zu erreichen".

Ismaik und Sechzig-Präsident Dieter Schneider betonten, dass die jüngsten Spannungen zwischen ihnen beiden ausgeräumt seien.

"Wir sind viel stärker als vorher, harmonieren und arbeiten sehr intensiv miteinander. Wir versprechen, dass wir Sie nicht enttäuschen werden. Wir werden uns immer verbessern", sagte er.

Aufsichtsratschef Otto Steiner sprach von einem "in der Historie von 1860 sehr wichtigen Tag. Jetzt sind wir in der Situation, Zukunft zu gestalten - in dieser Situation waren wir noch nie!" Das fände er "saugeil".

Der Dreijahresplan sieht außerdem die Gründung von Arbeitsgruppen in den Bereichen Finanzen, Fans, Jugendarbeit, Networking und Marketing vor, die die Löwen laut Ismaik "sportlich und finanziell auf die Erfolgsspur bringen".

Mit der Zustimmung zum Dreijahresplan habe Ismaik, der die Runde mit "Guten Tag, everybody" begrüßte, "unser Vertrauen bestätigt", sagte Schäfer. Das hohe Ziel Aufstieg 2015 sei realistisch, "weil wir vereint sind, verantwortungsbewusst handeln und der sportliche Erfolg unsere einzige Maxime ist".

Weiterlesen