Für Carlos Zambrano vom FC St. Pauli hat die Spuckattacke gegen Sascha Rösler ein Nachspiel.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) leitete am Dienstag ein Ermittlungsverfahren gegen den Verteidiger ein. Der Peruaner ist aufgefordert, "zeitnah" eine Stellungnahme zu den Vorkommnissen im Montagsspiel bei Fortuna Düsseldorf (0:0) abzugeben.

Zambrano hatte nach seinem Platzverweis in der 74. Minute zunächst Adam Bodzek angerempelt, dann Fortuna-Torjäger Rösler bespuckt und zudem abfällige Handbewegungen in Richtung Publikum gemacht.

"Der Spieler steht unter Verdacht, sich einer Tätlichkeit gegen den Gegner in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens schuldig gemacht zu haben", heißt es im Antrag.

Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte die Szene nicht gesehen, sodass der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln kann.

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