Der FC St. Pauli darf für das Zweitligaspiel gegen Hansa Rostock weiter keine Gästekarten verkaufen.

Dies bestätigte das Hamburger Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren und unterstrich damit eine Verfügung der Hamburger Polizei.

Selbst ein massiver Einsatz von Polizeikräften bei der Fanüberwachung vor, während und nach dem Spiel könne voraussichtlich gewalttätige Ausschreitungen der rivalisierenden Gruppen nicht verhindern, begründete das Gericht seine Entscheidung.

Gegen das Urteil kann der Klub Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen. "Es liegt im Bereich des Möglichen, dass wir in die nächste Instanz gehen. Es ist ein einschneidendes Urteil für den deutschen Fußball", sagte Medienleiter Christian Bönig.

Die Polizei hatte dem FC St. Pauli untersagt, etwa 2.500 Karten für das Spiel am 22. April gegen Hansa Rostock an den Gastverein abzugeben, der Klub hatte dagegen Widerspruch eingelegt.

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