Auch die Gegenseite ist prominent besetzt. Mit Fabian Boll tritt am Sonntag eine weitere Legende für die Hansestadt an. Der Mittelfeldspieler bestreitet fast 300 Spiele für den FC St. Pauli und schnürt erstmals für den guten Zweck die Fußballschuhe für "Team Hamburg". Für Boll ist das Event am Millerntor ein echtes Heimspiel
Fabian Boll trug 169 Mal das Trikot von St. Pauli © imago

Der FC St. Pauli verabschiedet sein Urgestein Fabian Boll mit einem Remis. Bei dessen Auswechslung gibt es stehende Ovationen.

Hamburg - Zweitligist FC St. Pauli hat Urgestein und Teilzeitprofi Fabian Boll mit einem Unentschieden in den Ruhestand verabschiedet.

Am letzten Spieltag kamen die Hamburger gegen Erzgebirge Aue zu einem 2:2 (1:1), Boll hatte die Kicker vom Kiez noch einmal als Kapitän aufs Feld geführt. (Highlights ab 19.15 Uhr bei SPORT1 im TV in Hattrick - Die 2. Bundesliga)

Boll spielte Bundes- und Oberliga

Nach zwölf Jahren, 28 Bundesliga- und 142 Zweitligaspielen im St. -Pauli-Trikot endete die außergewöhnliche Karriere des Kriminal-Oberkommissars.

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Trotz der Doppelbelastung stand Boll sowohl in der Oberliga als auch im Oberhaus im Aufgebot, erlebte den Durchmarsch und den Beinahe-Absturz, der nur durch die "Retter-Kampagne" gestoppt wurde.

In Bolls letztem Profispiel trafen Christopher Nöthe (14.) und Sebastian Maier (38.) für die Gastgeber, Guido Kocer (28.) und Jakub Sylvestr (63.) für Aue. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Sylvestr Torschützenkönig

Vor 27.856 Zuschauern am Millerntor hatte Boll das 2:1 mit einem Ballgewinn im Mittelfeld eingeleitet, in der 78. Minute verließ der 34-Jährige unter langanhaltendem Applaus den Rasen.

Beste Spieler bei St. Pauli waren Florian Thorandt und Torschütze Maier, bei Aue überzeugten Dorian Diring und Sylvester, der sich nach seinem 15. Treffer mit Paderborns Mahir Saglik die Torjäger-Kanone teilt.

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