Fürth siegt mit 2:0 gegen Sandhausen, muss aber trotzdem in die Relegation © getty

Fürth bezwingt Sandhausen ohne zu glänzen, Ilir Azemi und Zoltan Stieber treffen. Jetzt wartet die Relegation gegen den Hamburger SV.

Fürth - Die Schützenhilfe blieb aus - nun wartet die Relegation: Trotz eines 2:0 (0:0) gegen den SV Sandhausen am letzten Spieltag der 2. Bundesliga verpasste die SpVgg Greuther Fürth den direkten Wiederaufstieg.

Weil sich der SC Paderborn beim 2:1 gegen den VfR Aalen keine Blöße gab, müssen die Franken den Umweg über die Relegation gegen den Bundesliga-Dino Hamburger SV nehmen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Fürth tankt Selbstvertrauen

Am Donnerstag steigt der erste Teil des Aufstiegskrimis in Hamburg, das Rückspiel findet am Sonntag in Fürth statt. Seit Wiedereinführung der Relegation im Jahr 2009 hat sich zweimal der Zweitligist und dreimal der Erstligist durchgesetzt.

Während der HSV mit einer Serie von fünf Niederlagen in die letzte Entscheidung der Saison geht, tankte Fürth gegen Sandhausen noch einmal Selbstvertrauen ohne zu glänzen.

Azemi und Stieber treffen

Allerdings dauerte es 52 Minuten, bis die Gastgeber ihre Nervosität abgelegt hatten. Mit seinem 14. Saisontor köpfte Ilir Azemi (52.) vor 16.165 Zuschauern die Führung, Zoltan Stieber (83.) erzielte ebenfalls per Kopf das 2:0 (Highlights ab 19.15 Uhr bei SPORT1 im TV in Hattrick - Die 2. Bundesliga).

Während der 90 Minuten versuchte Fürth den Blick nicht nach Paderborn zu richten, Trainer Frank Kramer hatte die Devise ausgegeben, "ganz bei sich zu bleiben". Das funktionierte nur phasenweise, allerdings fehlte auch Sandhausen die nötige Entschlossenheit.

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