Paderborn steigt erstmals auf und ist die 53. Mannschaft in der Bundesliga © getty

Die Ostwestfalen besiegen in einer intensiven Partie Aalen und verwandeln ihren Matchball. Auch ein früher Rückstand kann den SCP nicht stoppen.

Paderborn - Nach Schlusspfiff gab es kein Halten mehr.

Spieler, Trainer und Betreuer rannten auf den Rasen und feierten ausgelassen den ersten Aufstieg in die Bundesliga, während die Fans "so ein Tag, so wunderschön wie heute" sagen.

"Wir sind in die Bundesliga aufgestiegen! Das kleine Paderborn! Sensationeller geht es nicht", jubelte Mahir Saglik bei "Sky".

Davor lagen intensive Minuten gegen den VfR Aalen, Paderborn setzte sich letztlich verdient mit 2:1 (2:1) durch und verwandelte den Matchball zum Aufstieg (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Verfolger SpVgg Greuther Fürth hatte somit im Ferduell das Nachsehen. (TICKER: Alle Entscheidungen des 43. Spieltags zum Nachlesen)

(Highlights ab 19.15 Uhr bei SPORT1 im TV in Hattrick - Die 2. Bundesliga)

Dabei mussten die 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Benteler-Arena zunächst einen Schock verdauen, denn Aalen ging durch Joel Pohjanpalo (9.) früh in Führung.

Doch schon fünf Minuten später konnte Marc Vucinovic (14.) ausgleichen, bevor Mario Vrancic (21.) das Stadion mit seinem Führungstreffer in ein Tollhaus verwandelte.

Temporeiche Partie

Hamburgs Trainer Mirko Slomka, der einen möglichen Relegationsgegner beobachten wollte, und die Fans sahen von der ersten Minute einen offenen Schlagabtausch mit viel Leidenschaft und Tempo.

Eine Unachtsamkeit in der SC-Abwehr ebnete Aalen den Weg zum 1:0.

Doch Paderborns Trainer Andre Breitenreiter baute seine Mannschaft an der Seitenlinie gestenreich umgehend wieder auf.

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Aalen hält dagegen

Unbeirrt verfolgten die Gastgeber ihr großes Ziel und kamen durch Vucinovic zum Ausgleich.

Mit breiter Brust setzte Paderborn nach und wurde durch Vrancic nach Vorlage von Mahir Saglik belohnt.

Der Wille zum Sieg gegen den Gegner aus Aalen und dem Niemandsland der Tabelle war auch nach dem Wechsel unverkennbar.

Zweite Hälfte als Nervenprobe

Die zweiten 45 Minuten wurden zur Nervensache für die Gastgeber, zumal Aalen phasenweise besser ins Spiel kam.

Paderborn versuchte die Begegnung zu kontrollieren und über Konter zur endgültigen Entscheidung zu kommen.

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