Jonas Strifler (r.) spielt seit 2013 für Arminia Bielefeld © imago

Arminia Bielefeld ringt dem FSV Frankfurt ein Unentschieden ab und hofft auf den Showdown in Dresden. Frankfurt ist gerettet.

Bielefeld - Arminia Bielefeld bekommt ein Endspiel um den Relegationsplatz, der FSV Frankfurt ist endgültig gerettet.

Nach einer Nullnummer am 33. Spieltag der Zweiten Liga hat Aufsteiger Bielefeld nach Punkten mit dem Tabellen-16. Dynamo Dresden gleichgezogen und kann im direkten Duell am kommenden Sonntag den Sprung auf den Relegationsplatz schaffen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Den Gästen aus Hessen reichte der eine Zähler, um die letzten Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen.

Möhlmann drückt Arminia die Daumen

"Wir hätten natürlich gerne gewonnen, sind aber auf eine taktisch sehr gute Mannschaft getroffen, gegen die wir selbst in der ersten Halbzeit einige taktische Dinge nicht gut umgesetzt haben. In der zweiten Hälfte haben wir das dann sehr viel besser gemacht und zum Schluss auch die klarste Chance im ganzen Spiel", analysierte Bielefelds Trainer Norbert Meier und fügte hinzu:

"Letztendlich haben wir nun das, was uns viele vor einigen Wochen schon gar nicht mehr zugetraut haben, nämlich ein Endspiel in Dresden. Somit ist noch alles drin für uns."

FSV-Coach Benno Möhlmann sagte: "Unabhängig von der anderen Begegnung hätte uns dieses Ergebnis in der zweiten Liga gehalten. Arminia hat noch Chancen, mit einem Sieg am letzten Spieltag die Relegation zu erreichen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns im nächsten Jahr wiedersehen."

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Viel Kampf, wenig Klasse

In einer von beiden Seiten verbissen geführten Partie blieben Torchancen Mangelware, das Geschehen spielte sich meist in der Nähe der Mittellinie ab.

Die Arminia, die zuletzt mit einem 4:1-Sieg beim VfL Bochum ihren Negativlauf beendet hatte, verpasste vor 22.191 Zuschauern damit einen möglichen Big Point im Abstiegskampf.

Bei Bielefeld überzeugten Thomas Hübener und Tom Schütz, bei den Gästen wussten Joan Oumari und Manuel Konrad zu gefallen.

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