Der SC Paderborn steht als Tabellen-Zweiter kurz vor dem Aufstieg in die Bundesliga © getty

Der SC Paderborn siegt souverän in Aue und bleibt Zweiter. Meha und Vrancic treffen und sichern zumindest schon mal Platz drei.

Aue - Die erhoffte Aufstiegsfeier des SC Paderborn ist aufgeschoben, aber noch nicht aufgehoben.

Die Ostwestfalen können ihr Fußball-Märchen nach dem 2:0 (1:0) bei Erzgebirge Aue mit einem Sieg im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag im heimischen Stadion gegen den VfR Aalen vollenden.

Paderborn schon sicher Dritter

Weiterhin zwei Punkte trennen Paderborn als Tabellen-Zweiter von Verfolger SpVgg Greuther Fürth. Platz drei und damit die Relegationsspiele zur Bundesliga sind der Überraschungsmannschaft der Zweiten Liga schon nicht mehr zu nehmen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Alban Meha (35.) brachte die Paderborner vor 12.350 Zuschauern in Führung, bevor Mario Vrancic (66.) für die Entscheidung sorgte und die mitgereisten Fans bereits in Aufstiegsstimmung versetzte.

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Breitenreiter: "Können stolz sein"

"Wir haben hier ein ganz abgeklärtes Spiel gezeigt und als erste Mannschaft in der Rückrunde in Aue gewonnen. Darauf können wir stolz sein", sagte SCP-Trainer Andre Breitenreiter.

Anschließend richtete er den Blick bereits auf das letzte Heimspiel gegen Aalen am kommenden Sonntag: "Unsere Fans werden uns da nach vorne treiben. Die anderen Teams können machen, was sie wollen. Ob sie 2:0, 6:0 oder 16:0 gewinnen, spielt keine Rolle. Wir machen unsere Hausaufgaben und schauen, was passiert."

Aue hilft kräftig mit

In den ersten 45 Minuten dominierten klar die Paderborner, die in den Zweikämpfen wesentlich aggressiver zu Werke gingen und die Gastgeber schon beim Spielaufbau früh attackierten. Doch Chancen erspielten sich die Gäste kaum, blieben allenfalls durch Standardsituationen gefährlich.

Allerdings spielte Aue dem SCP in die Karten: Jakub Sylvestr schob freistehend vor Paderborns Schlussmann Lukas Kruse den Ball am Tor vorbei (10.).

Vor dem Führungstreffer der Gäste rutschte zudem Aues Fabian Müller unglücklich weg, Meha profitierte und schob den Ball gedankenschnell ins leere Tor.

Vrancic macht alles klar

Auch nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern ein unverändertes Bild. Der zweite Treffer durch Vrancic, der unbehelligt von der Strafraumgrenze zum 2:0 abschließen konnte, war eine logische Folge.

Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken geriet Paderborn anschließend nicht mehr in Bedrängnis.

So klangen Paderborns Tore bei SPORT1.fm:

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