Joel Pohjanpalo konnte gegen Union doppelt jubeln. Der Finne erzielte die ersten beiden Treffer © getty

Unions Pleitenserie geht weiter: In Aalen gab es eine deutliche Niederlage. Der VfR zieht in der Tabelle an den Eisernen vorbei.

Aalen - Die Pleitenserie von Union Berlin ist um ein Kapitel reicher.

Die Hauptstädter kassierten am 33. Spieltag eine 0:3 (0:1)-Niederlage beim Tabellennachbarn VfR Aalen und rutschten damit in der Tabelle hinter die Gastgeber zurück (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Damit holten die Eisernen nur einen Sieg aus den letzten elf Spielen.

Finne trifft doppelt

Der Finne Joel Pohjanpalo nutzte in der 8. Minute die erste gute Chance der Aalener zum Führungstreffer und legte in der 68. Minute auch den zweiten Treffer nach.

Es war sein letzter Auftritt im VfR-Trikot, in der nächsten Saison spielt der 19-Jährige beim Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf .

Für den dritten Treffer zeichnete Daniel Buballa (79.) verantwortlich.

"Mir fehlen schon die Worte, wie sich einige so gehen lassen können. Ich bin total enttäuscht", sagte der sichtlich bediente Union-Trainer Uwe Neuhaus anschließend.

Harmlose Berliner

Berlin hatte im ersten Durchgang mehr vom Spiel, doch blieb im Angriff viel zu harmlos und offenbarte Schwächen in der Defensive.

Aalen stand sicher und war bei den gelegentlichen Kontern weitaus gefährlicher als die Gäste.

Bei Aalen war neben Pohjanpalo Nejmeddin Daghfous bester Spieler, bei den Gästen überzeugten zumindest Michael Parensen und Sören Brandy.

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