Stephan Fürstner (r.) brachte die Fürther in Cottbus auf die Siegerstraße © getty

Fürth fertigt die bereits abgestiegenen Cottbuser ab und verteidigt den Relegationsrang. Auch der direkte Aufstieg ist noch drin.

Cottbus - Die SpVgg Greuther Fürth hat Platz drei gefestigt und schielt weiter auf den direkten Bundesliga-Aufstieg.

Bei Absteiger Energie Cottbus setzten sich die Franken am vorletzten Spieltag der Zweiten Liga absolut souverän und deutlich mit 6:0 (2:0) durch.

Fürth weiter drei Punkte vor dem FCK

Fürth hat damit weiter drei Punkte Vorsprung auf den viertplatzierten 1. FC Kaiserslautern und die klare bessere Tordifferenz (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Auf den zweitplatzierten SC Paderborn fehlen nach wie vor zwei Zähler.

Sollte die Spielvereinigung am letzten Spieltag allerdings gegen den SV Sandhausen gewinnen, benötigen auch die Ostwestfalen einen Dreier gegen den VfR Aalen, weil sie die schlechtere Tordifferenz haben.

Kramer: "Haben Nerven gezeigt"

"Ich denke, dass wir uns in der ersten halben Stunde schwer getan haben. Wir haben zum ersten Mal ein wenig Nerven gezeigt, und dann kommt das Spiel eben etwas ins Stocken. Mit den Toren ist es uns dann leichter gefallen", resümierte Fürths Coach Frank Kramer:

"In der zweiten Halbzeit haben wir relativ viele Chancen gehabt und haben dann auch zugeschlagen. So kam das Ergebnis zustande, dass uns Chancen lässt, am letzten Spieltag noch auf den zweiten Platz zu springen."

Böhme will Vertrag auflösen

Nach dem Debakel gab Energie-Trainer Jörg Böhme bekannt, seinen Vertrag nach dem letzten Saisonspiel auflösen zu wollen.

Der Ex-Nationalspieler, der noch bis 2016 an den Klub gebunden ist, war im Februar vom Co-Trainer-Posten in die Verantwortung gerückt.

Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass Böhme in der kommenden Saison unter einem neuen Coach wieder ins zweite Glied zurückkehren könnte.

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Azemi trifft weiter nach Belieben

In der Lausitz hatte Fürth leichtes Spiel.

Stephan Fürstner (34.), Torjäger Ilir Azemi (44.) mit einem sehenswerten Hackentrick sowie einem Kopfball (84.), Nikola Djurdjic (69., 85.) und Goran Sukalo (74.) erzielten die Treffer für die Gäste.

Für Stürmer Azemi waren es die Treffer Nummer elf und zwölf in den letzten zwölf Spielen.

"Was ich im Moment mache, hat Hand und Fuß, mein Selbstvertrauen ist riesengroß. Es freut mich, dass ich damit der Mannschaft helfen konnte", sagte der 22-Jährige nach dem Spiel.

Bester Akteur bei den Gastgebern war trotz der sechs Gegentore Schlussmann Rene Renno. Bei Fürth überzeugten Fürstner und Djurdjic.

So klang Azemis Hackentor bei SPORT1.fm:

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