Yuya Osako (r.) brachte 1860 gegen Bochum mit seinem Tor auf die Siegerstraße © imago

Der VfL Bochum verliert bei 1860 München, profitiert aber von den Niederlagen der Konkurrenz. Benjamin Lauth trifft beim Abschied.

München - Aufatmen in Bochum, der VfL bleibt weiter Zweitligist:

Trotz einer 0:2 (0:1)-Niederlage bei 1860 München steht der Klassenerhalt des einstigen Bundesligisten schon nach dem 33. und vorletzten Spieltag fest.

Die Westfalen profitierten von der gleichzeitigen Niederlage des Verfolgers Dynamo Dresden auf Relegationsplatz 16 und gehen folglich mit einem Abstand von fünf Punkten ins Saisonfinale (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Yuya Osako (31.) und Benjamin Lauth (90.+1) erzielten die Treffer für 1860, das zwar seinen 13. Saisonsieg feierte, aber die Saison im Niemandsland der Tabelle beenden wird.

Neururer: "Im letzten Heimspiel gefordert"

"Wenn man das Chancenverhältnis betrachtet, dürfen wir hier nicht verlieren. Unter dem Strich hat das aber auch mit Qualität zu tun", sagte Bochums Trainer Peter Neururer:

"Die Glückwünsche zum Klassenerhalt nehmen wir natürlich an, auch wenn wir ein anderes Saisonziel hatten. Im letzten Heimspiel haben wir die Chance, ohne großen Druck dem Publikum etwas zu bieten. Sie hätten es verdient, deshalb sind wir gefordert."

Osako trifft zur Führung

Die "Löwen" waren von Beginn an um einen versöhnlichen Saisonabschluss vor eigenen Fans bemüht. Zwar wurde mehr Ballbesitz und somit eine optische Überlegenheit registriert, aber die große Torgefahr blieb zunächst aus.

Daran änderte auch der einzige sehenswerte Angriff der Gastgeber in der ersten Halbzeit nichts, den Osako ohne Gegenwehr zur Führung abschloss.

Schöner Abschied für Lauth

Die besseren Möglichkeiten ergaben sich für den VfL, der sich jedoch nicht belohnte. Gleich zweimal konnte Mirkan Aydin den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Tor der 60er unterbringen.

In der Folge waren kaum noch nennenswerte Situationen zu beobachten. Die Begegnung entwickelte sich zu einem Langweiler, weil sich beide Mannschaften im Mittelfeld neutralisierten.

Immerhin verschaffte sich Lauth in seinem letzten Heimspiel noch einen schönen Abschied, als er in der Nachspielzeit vor der eigenen Fankurve den Endstand herstellte.

"Ich hätte das Kapitel 1860 gerne mit einer anderen Saison abgeschlossen, freue mich aber, dass ich diesen Moment noch bekommen konnte", sagte Lauth anschließend zu SPORT1.

So klang Lauths perfekter Abschied bei SPORT1.fm:

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