Niclas Füllkrug (r.) kam von Werder Bremen zu Greuther Fürth © imago

In einer hektischen Partie gewinnt Fürth schmeichelhaft gegen Aalen. Joker Füllkrug wetzt die Scharte eines Teamkollegen aus.

Fürth - Auf dem Weg zurück in die Bundesliga hält die SpVgg Greuther Fürth Anschluss an Tabellenführer 1. FC Köln.

In einer hektischen Begegnung kamen die Franken am 19. Spieltag gegen den VfR Aalen zu einem hart erkämpften 1:0 (0:0)-Arbeitssieg. (Highlights ab 19 Uhr in Hattrick im TV auf SPORT1)

Die Gastgeber überwintern auf dem zweiten Tabellenplatz, die Schwaben sind Zwölfter. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Füllkrug ist zur Stelle

Für den Treffer des Tages sorgte Niclas Füllkrug, der in der 60. Minute nach einem Eckball per Kopf erfolgreich war, und damit den dritten Heimsieg hintereinander ohne Gegentor unter Dach und Fach brachte.

Dagegen scheiterte Zoltan Stieber in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem umstrittenen Strafstoß an Aalens Keeper Jasmin Fejzic.

Vorausgegangen war eine Attacke von Oliver Barth an Dominick Drexler, die Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus als Foul gewertet hatte.

Niveau überschaubar

Ohne drei verletzte Stammspieler fehlten den Platzherren vor 10.170 Zuschauern in vielen Situationen die spielerischen Mittel, um die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck dauerhaft unter Druck zu setzen.

Nach dem Seitenwechsel wurde Aalen zusehends mutiger, der bis dahin nahezu beschäftigungslose Wolfgang Hesl im Fürther Tor war mehrfach gefordert.

Ruthenbeck enttäuscht

"Leider haben wir die Konter zu fehlerhaft gespielt. Das müssen wir im nächsten Jahr unbedingt verbessern", sagte Torschütze Füllkrug.

Aalens Trainer Ruthenbeck trauerte den vielen vergebenen Torchancen nach: "Es waren genügend Möglichkeiten da, wir haben sie aber nicht genutzt. Deshalb ist die Niederlage besonders bitter."

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