Caiuby (r.) spielt seit Januar 2011 für den FC Ingolstadt
Ciuby (r. mit Michael Fink) und die Ingolstädte bekommen gegen Aue einen Treffer nicht anerkannt © imago

Die Sachen nutzen ihre Überlegenheit mit einem Mann mehr nicht. Ingolstadt bekommt einen klaren Treffer nicht anerkannt.

Aue - Trotz 50-minütiger Überzahl und Begünstigung durch eine klare Schiedsrichter-Fehlentscheidung hat Erzgebirge Aue einen Befreiungsschlag in der Zweiten Liga verpasst.

Die Sachsen kamen gegen den FC Ingolstadt nur zu einem 0:0 und bleiben nach lediglich einem Sieg aus den vergangenen sieben Spielen wie die Schanzer nur knapp vor den Abstiegsrängen. (So., ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

In der neunten Minute erkannte Schiedsrichter Christian Fischer (Hemer) ein reguläres Tor von Ingolstadts Pascal Groß nicht an - der Schuss des Mittelfeldspielers war von der Latte aus klar hinter der Linie aufgeschlagen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir sind sehr gut gestartet. Dann erzielen wir ein klares Tor, das nicht gegeben wurde. Leider haben wir das bereits in Cottbus erlebt", erklärte FCI-Coach Ralph Hasenhüttl später auf der Pressekonferenz.

Ingolstadt zu Zehnt

Ingolstadt hatte in der ersten Halbzeit noch ein zweites Mal Pech: Fischer wertete ein leichtes Ziehen von FCI-Kapitän Marvin Matip an Aues Jakub Sylvestr als Notbremse im Strafraum. Matip sah Rot (40.), Ramazan Özcan hielt jedoch den Elfmeter von Zlatko Janjic.

In Überzahl drückte Aue zwar nach der Pause, es fehlte jedoch lange an der nötigen Durchschlagskraft. "Wir haben viel liegenlassen und aus einer günstigen Situation in Überzahl nicht viel gemacht. Uns fehlte die Lösung", erklärte Aues Trainer Falko Götz.

Erzgebirge-Stürmer Sylvestr (66.) setzte einen Kopfball knapp über das Tor. Auf der Gegenseite vergab Caiuby eine gute Freistoßchance (70.).

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