So war es im Hinspiel: Stefan Krämer (l.) und Frank Kramer begegnen sich erstmals © getty

Die Partie Bielefeld gegen Fürth sorgt für Brisanz. Arminias Coach sieht nicht schwarz. Fürths Trainer will nicht durchatmen.

Von Reinhard Franke

München - Es ist das Duell Krämer gegen Kramer.

Wenn Arminia Bielefeld am Sonntag Greuther Fürth empfängt (ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19.00 Uhr im TV auf SPORT1), geht es um Aufstieg und Abstieg in einer Partie.

Die Franken wollen weiter ganz vorne dabei bleiben und die Ostwestfalen nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel geraten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Fürth belegt mit 32 Punkten Platz zwei und sollte schon deshalb dreifach punkten, um Tabellenführer 1. FC Köln auf den Fersen zu bleiben.

Die Bielefelder könnten mit einem Dreier bei günstigen Ergebnissen der Konkurrenz einen kleinen Sprung aus dem Tabellenkeller machen.

"Bissig und unangenehm"

Arminias Trainer Stefan Krämer weiß genau, wie er sein Team einstellen muss. "Wir dürfen Fürth keine Räume lassen, müssen bissig im Zweikampfverhalten und unangenehm zu bespielen sein", sagt Krämer.

Doch personell sieht es bei den Gastgebern düster aus. Neben den Langzeitverletzten Dennis Riemer, Philipp Heithölter und Oliver Petersch fehlen Jan Fießer (Rückenprobleme) und Christian Müller (Muskelfaserriss). Der Einsatz von Abwehrspieler Thomas Hübener ist zudem mehr als fraglich.

Krämer sieht trotz des Personalengpasses zum Rückrundenbeginn dennoch nicht schwarz: "Natürlich hätten wir ein paar mehr Punkte zum jetzigen Zeitpunkt brauchen können. Dennoch sind wir seit Einführung der eingleisigen 2. Liga von den Punkten her immerhin der beste Zweitletzte - ein Indiz dafür, wie eng die Liga in dieser Saison ist und bis zum Ende auch noch sein wird."

Immer unter den Top drei

Beim Gegner aus Fürth lief in der Hinrunde soweit alles rund. Die Franken sind derweil der einzige Zweitligist, der in dieser Saison an allen 17 Spieltagen auf einem der ersten drei Plätze stand.

Daran soll sich auch nichts ändern, wenn es nach den Verantwortlichen geht. Trainer Frank Kramer will jedoch keinen Schlendrian zulassen: "Es wird gefährlich, wenn wir den Fokus verlieren und zu tief durchatmen."

Kein Schulterklopfen

Und weiter: "Es ist wie ein Spiel, bei dem man mit 1:0 in die Pause geht. Und jetzt folgen die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit in Bielefeld. Wir dürfen uns dafür nicht so lange auf die Schulter klopfen. Richtig gut ist es erst, wenn auch die zweite Halbserie so gestaltet wird."

Bielefeld holte zuletzt vier Zähler aus zwei Spielen. Fürth, das die letzten drei Duelle mit Arminia gewann, hat vier seiner vergangenen fünf Partien gewonnen (eine Niederlage).

Bielefeld: Platins - Appiah, Hübener, Hornig, Feick - Riese, Burmeister - Schönfeld, Jerat, Lorenz - Klos

Fürth: Hesl - Brosinski, Kleine, Mavraj, Gießelmann - Fürstner, Sparv - Stieber, Trinks, Zillner - Füllkrug

SPORT1 hat alle weiteren Infos:

SONNTAG:

Erzgebirge Aue - FC Ingolstadt

Aue: Männel - Klingbeil, Ivan Gonzalez, Paulus, Miatke - Fa. Müller, M. Fink, Benatelli, Kocer - Janjic - Sylvestr

Ingolstadt: Özcan - da Costa, Gunesch, Matip, Danilo - Hartmann, Morales, Roger, Caiuby - Groß, Hofmann

Ausgangslage: Aue hat von seinen vergangenen sechs Begegnungen nur eine gewonnen (zwei Unentschieden, drei Niederlagen). Ingolstadt gewann drei seiner jüngsten vier Spiele (eine Niederlage). Von den bisherigen neun Duellen gegen Aue hat Ingolstadt zwei gewonnen (vier Unentschieden, drei Niederlagen). (2:1)

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19.00 Uhr im TV auf SPORT1)

Karlsruher SC - FSV Frankfurt

Karlsruhe: Orlishausen - Klingmann, Gordon, Mauersberger, Vitzthum - Peitz, Yabo - Torres, Hennings, Alibaz - van der Biezen

Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke, Konrad, Teixeira - Heitmeier, Kauko - Görlitz, Epstein - Kapllani, Leckie

Ausgangslage: Der seit sieben Spielen unbesiegte KSC blieb zuletzt viermal ohne Gegentreffer. Von den vergangenen sieben Spielen hat Frankfurt nur eines gewonnen (ein Unentschieden, fünf Niederlagen). Von bislang 20 Duellen mit Karlsruhe haben die Frankfurter sieben gewonnen (zwei Unentschieden, elf Niederlagen). (1:0)

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19.00 Uhr im TV auf SPORT1)

MONTAG:

1860 München - FC St. Pauli

Ausgangslage: 1860 feierte zuletzt vier Siege in Serie und hat damit den Anschluss an die Aufstiegsränge geschafft. St. Pauli gewann drei seiner jüngsten vier Partien. Bei den Münchnern haben die Hamburger von elf Duellen nur eines gewonnen (ein Unentschieden, neun Niederlagen). (0:1)

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER)

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