Alban Meha (3.v.r.) darf gegen Aalen zwei kuriose Treffer bejubeln © imago

Der SCP beendet seine Sieglos-Serie und schlägt Aalen. Dabei jubeln die Gäste gleich zwei Mal von Böcken des VfR-Torhüters.

Aalen - Der SC Paderborn hat nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg die Hinrunde der Zweiten Liga mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen.

Die Ostwestfalen feierten mit 4:2 (1:0) beim Tabellennachbar VfR Aalen ihren dritten Auswärtssieg in dieser Saison und entfernten sich mit 23 Punkten von der Gefahrenzone.

Aalen startet mit 22 Zählern ebenfalls aus dem Mittelfeld in die Rückrunde, muss sich bei nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz aber nach unten orientieren.

Der von Werder Bremen ausgeliehene Johannes Wurtz in der 54. und Alban Meha in der 72. Minute sicherten der Mannschaft von Trainer Andre Breitenreiter im zweiten Durchgang den sechsten Dreier in dieser Spielzeit. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bereits zuvor waren die Gäste in einer turbulenten Partie zweimal durch Meha (12.) und Saliou Sane (39.) in Führung gegangen. Michael Klauß (18.) und Leandro Grech (42.) glichen jeweils für Aalen aus. "Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Aalen hatte nicht den Hauch einer Chance", sagte Paderborns Trainer Breitenreiter nach dem Abpfiff hochzufrieden bei "sky".

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Schrecksekunde zu Spielbeginn

Vor 4761 Zuschauern begann das Match mit einer Schrecksekunde für die Gastgeber. Aalens Marcel Reichwein bekam in der fünften Minute den Ball nach einem Volleyschuss von Uwe Hünemeier ins Gesicht und ging bewusstlos zu Boden.

Nach einer mehrminütigen Behandlung wurde der Stürmer zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Nach "sky"-Informationen lautet die erste Diagnose auf schwere Gehirnerschütterung.

Aalens Torwart Torwart Jasmin Fejzic' war von dieser Aktion möglicherweise noch geschockt, als er wenig später den Ball nach einer harmlosen Hereingabe von Meha ins eigene Tor beförderte. Bei "sky" blickte er bereits nach vorn: "Wir müssen einfach weiter machen. Wichtig wäre drei Punkte gewesen. Dann eben gegen Sandhausen."

Rabenschwarzer Tag für Fejzic

Nach dem Ausgleich durch Klauß und der erneuten Paderborner Führung durch Sane gelang Lreandro Grech noch vor der Pause mit einem Traumtor aus 22 Metern das 2:2 für das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck.

Nach der Pause war Aalen zunächst tonangebend und hatte durch Grech (48.) eine große Chance, ehe Wurtz erneut die Gäste in Front brachte .

Ein weiterer schwerer Patzer von Fejzic sorgte für das 2:4 und die Entscheidung. Der Aalener Keeper ließ sich einen Eckball von Meha direkt ins kurze Eck schießen.

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