Nach sieben sieglosen Spielen in Folge feiert Bielefeld wieder einen Dreier © getty

Dank eines Traumtors dreht die Arminia gegen den FSV Frankfurt das Spiel, profitiert dabei auch von doppeltem Lattenglück.

Frankfurt am Main - Arminia Bielefeld hat den freien Fall in der Zweiten Bundesliga mit einem Auswärtssieg gestoppt.

Die Ostwestfalen siegten zum Abschluss des 16. Spieltages 2:1 (2:1) beim FSV Frankfurt und beendeten damit eine Serie von sieben Niederlagen in Folge (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Marc Lorenz (17.) mit seinem ersten Zweitliga-Treffer und Philipp Riese (40.) trafen für Bielefeld, nachdem Markus Ziereis (11.) die Hessen in Führung gebracht hatte.

Die Arminia bleibt mit 17 Zählern Vorletzter, ist jetzt aber punktgleich mit dem FC Ingolstadt auf Rang 16. Frankfurt liegt mit 19 Punkten auf Platz 13.

Starke Anfangsphase

Vor 5129 Zuschauern im Stadion am Bornheimer Hang lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch, wobei die Gäste das Glück auf ihrer Seite hatten.

Nur Ziereis verwandelte eine der zahlreichen Frankfurter Torchancen, dagegen scheiterten Denis Epstein (13.) und Nestor Herve Djengoue (29./43.) zusammen dreimal am Aluminium.

"Es ist etwas passiert, was uns sehr geholfen hat: Das Glück, das in den letzten Wochen nicht da war, ist zu uns zurückgekommen. Das hat dafür gesorgt, dass der Haufen hier heute gewonnen hat", fasste Bielefelds Trainer Stefan Krämer bei SPORT1 zusammen.

Zweite Halbzeit ohne Highlights

Besser machten es Lorenz, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag bis 2016 verlängert hatte, mit einem fulminanten Linksschuss in den Winkel und Riese, der einen Konter mit einem schönen Solo und zielgenauen Abschluss vollendete.

Das Lorenz-Traumtor sei laut Krämer alles andere als Zufall gewesen: "Das war genau die Ecke, die wir diese Woche trainiert haben. Dass es dann so gut klappt, dass der Ball im Winkel einschlägt, ist natürlich auch etwas Glück."

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Frankfurt hatte mehr Spielanteile, klare Chancen blieben allerdings Mangelware.

FSV-Trainer Benno Möhlmann, der seinen Vertrag unter der Woche bis 2015 verlängert hat, zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: "Es ist schade, weil es unnötig war. Wenn wir nach dem 1:0 dran bleiben und mit dieser Willensstärke weitermachen, denke ich nicht, dass sich das in der ersten Halbzeit so entwickelt."

Beste Spieler beim FSV waren Djengoue und Epstein, bei der Arminia gefielen Lorenz und Riese.

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