Der Litauer Arvydas Novikovas erzielte in Paderborn sein drittes Saisontor © imago

Der Litauer erzielt kurz nach seiner Einwechslung in Paderborn den Ausgleich. Aue bleibt zum dritten Mal in Folge ungeschlagen.

Paderborn - Erzgebirge Aue hat den Sprung aus dem Tabellenkeller verpasst, bleibt aber im dritten Spiel hintereinander ohne Niederlage (So., ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Die Mannschaft von Trainer Falko Götz kam beim Tabellennachbarn SC Paderborn nach einer kämpferisch ordentlichen, aber weitgehend ideenarmen Vorstellung zu einem 1:1 (0:1).

Kampfgeist belohnt

Jens Wemmer brachte Paderborn in Führung (32.). Der eingewechselte Arvydas Novikovas belohnte den Auer Kampfgeist mit einem wunderbaren Freistoßtreffer zum Ausgleich (78.).

Während Paderborn damit jetzt vier Spiele ohne Sieg ist, setzte sich für Aue die Auswärtsmisere fort: Die Erzgebirgler warten weiter seit dem ersten Spieltag auf den ersten Dreier in der Fremde (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Die Gäste verstanden es viel zu selten, die schwächste Abwehr der 2. Liga in Verlegenheit zu bringen, haben jetzt aber immerhin drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16.

"Überhaupt keinen Spielaufbau"

"Es sind viele Fehler passiert, wir hatten phasenweise überhaupt keinen Spielaufbau", sagte Aues Kapitän Rene Klingbeil bei "Sky". Auf der anderen Seite gab Manuel Zeitz zu, auch Paderborn habe "heute das Spielerische gefehlt".

6005 Zuschauer sahen in der Benteler-Arena ein zweikampfintensives Spiel, das sich meist im Mittelfeld zutrug. Aue hatte duch Zlatko Janjic früh eine erste Chance (10.), war in der Folge aber aus dem Spiel heraus zu mutlos.

Umstrittene Ecke

Beim 0:1 hatten die Gäste Pech, dass Janjic Wemmers Schuss aus 20 Metern nach einer umstrittenenen Ecke abfälschte - Torhüter Martin Männel war ohne Abwehrchance.

Paderborn beflügelte die Führung zunächst, nach der Pause aber erarbeitete sich Aue mehr und mehr ein Übergewicht. Die beste Chance hatte zunächst jedoch Mahir Saglik für den SCP, Männel rettete (59.). Zwölf Minuten später entschied Männel dieses Duell erneut für sich. Der kurz zuvor eingewechselte Novikovas traf aus 18 Metern.

Paderborn hatte seine Besten in Wemmer und Alban Meha. Bei Aue gefielen vor allem Männel und Guido Kocer.

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