Dynamo Dresden feierte zuletzt beim 2:0 gegen Aalen seinen ersten Saisonsieg © imago

Dresden kommt trotz bester Chancen nicht über ein Remis in Sandhausen hinaus und steckt im Keller fest. Ouali verzweifelt.

Sandhausen - Der SV Sandhausen hat in der Zweiten Liga die Chance verpasst, sich von den unteren Tabellenrängen abzusetzen.

Im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten Dynamo Dresden kamen die Baden-Württemberger über ein torloses Unentschieden nicht hinaus (So., ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Dabei hatte Dynamo sogar noch die besseren Chancen, verballerte aber seinerseits den möglichen Sieg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Sandhausen hat damit 13 Punkte auf dem Konto und belegt Position 14, Dresden ist mit neun Zählern Tabellen-17.

Schwartz und Janßen hadern

"Es gab viele Fehler auf beiden Seiten, dadurch auch etliche Torchancen. Aber keiner hat sie genutzt", äußerte SVS-Coach Alois Schwartz bei "Sky".

"Man muss die Stürmer fragen, die die vielen Chancen hatte. Als Trainer sitzt man tatenlos draußen. Leider haben wir die Gelegenheit liegen lassen", betonte Dynamo-Coach Olaf Janßen.

Dresden setzt Aufwärtstrend fort

Damit bleiben die Sachsen in Sandhausen weiter ohne Sieg (vier Unentschieden und eine Niederlage), allerdings setzte Dynamo den Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Olaf Janßen fort.

Der SVS ist damit weiterhin in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Dynamo, das gegen Aalen zuletzt den ersten Saisonsieg feierte, holte den dritten Auswärtspunkt in dieser Spielzeit.

Quali vergibt Großchancen

Beide Teams lieferten sich vor 6500 Zuschauern ein attraktives Spiel mit einigen Torchancen auf beiden Seiten. (749962DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

Die größte für die Gäste vergab in der ersten Halbzeit Idir Ouali (13.), der im zweiten Durchgang nach einer weiteren Torchance auch noch den Pfosten (58.) traf.

Auch Stiefler versemmelt

Manuel Stiefler (7. ) scheiterte in aussichtsreicher Position an Dresdens Torwart Benjamin Kirsten.

Die Bestnoten bei den Gastgebern verdienten sich Julian Schauerte und Denis Linsmayer. Bei den Dresdnern gefielen vor allem der überragende Kirsten und Ouali.

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