Greuther Fürth mit Zoltan Stieber blieb in dieser Saison erst ein Mal ohne eigenen Torerfolg © getty

Die Franken wollen sich gegen St. Pauli die Tabellenführung zurückholen. Trainer Kramer hofft auf den Lerneffekt.

Von Raphael Weber

München - Der Platz an der Sonne soll wieder her, und dafür setzt Greuther Fürths Trainer Frank Kramer auf den Lerneffekt aus dem Dämpfer, den ausgerechnet sein Vorgänger den Franken verpasst hat.

Durch das 1:2 bei Fortuna Düsseldorf und Ex-Kleeblatt-Coach Mike Büskens stürzte Fürth am vergangenen Spieltag von der Spitze. Für Kramer "wieder ein Fingerzeig, dass wir noch viele Schritte zu machen haben."

Besserung soll es am besten schon am Sonntag gegen den FC St. Pauli (ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) geben.

Kramer fordert Gier

"Wir müssen gierig sein und diese Gier in Energie umwandeln", nimmt Fürths Trainer seine Mannen in die Pflicht. Kramer lobt St. Pauli als "spielstarke Mannschaft, sehr beweglich und kreativ in der Offensive".

Die Spielvereinigung selbst weiß allerdings auch, wo das Tor steht und stellt mit 18 Treffern den zweitbesten Angriff der Zweiten Liga. Deshalb verspricht Kramer, dass es gegen die Kiezkicker ein "fußballerisch richtig gutes Spiel wird, auf das wir uns freuen können."

Nehrig kehrt nach Franken zurück

Eine besondere Partie wird es für St. Paulis Bernd Nehrig, der erst im Sommer von Fürth ans Millerntor wechselte.

"Wir dürfen Fürth nicht in Ruhe lassen, müssen vorne pressen, eng am Mann stehen und die nötige Härte in die Zweikämpfe bringen", gibt der 27-Jährige die Marschroute gegen seinen Ex-Klub vor.

Er ist sicher: "Wenn wir unsere Qualität und unser Spiel auf den Platz bringen, können wir Fürth knacken und gewinnen."

SPORT1 hat die Fakten zu den Partien des 11. Spieltags:

SONNTAG:

Greuther Fürth - FC St. Pauli

Die Fürther, die in dieser Spielzeit nur einmal ohne eigenen Torerfolg blieben, verloren zwei ihrer vergangenen vier Partien (zwei Siege).

St. Pauli kassierte in dieser Spielzeit bislang nur eine Auswärtsniederlage, beim 2:3 bei Union Berlin (ein Sieg, zwei Unentschieden).

1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC

Kaiserslautern hat in jedem seiner bislang vier Saison-Heimspiele jeweils mindestens zwei Tore erzielt (drei Siege, ein Unentschieden).

Der KSC verlor drei seiner jüngsten vier Partien (ein Sieg). Von bislang 51 Aufeinandertreffen mit dem FCK konnten die Karlsruher nur 13 gewinnen (19 Unentschieden, 19 Niederlagen).

FC Ingolstadt - Fortuna Düsseldorf

In Ingolstadt feiert Ralph Hasenhüttl sein Debüt auf der Trainerbank, nachdem Interimscoach Michael Henke das Team vor der Länderspielpause zu einem 1:0-Sieg gegen Bochum geführt hatte.

Düsseldorf ist zwar seit vier Partien unbesiegt, musste sich dabei aber dreimal mit einem Unentschieden zufrieden geben (ein Sieg).

(alle So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, Highlights ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

MONTAG:

1. FC Köln - 1860 München

Köln ist weiterhin das einzige noch ungeschlagene Team der Liga in dieser Saison (fünf Siege, fünf Unentschieden).

Der TSV blieb auswärts zuletzt dreimal sieg- und torlos. (ein Unentschieden, zwei Niederlagen). Von ihren bislang 22 Auftritten in Köln konnten die Münchner nur drei gewinnen (fünf Unentschieden, 14 Niederlagen). Letzte Saison: 1:1 und 2:0

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER)

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