Marco Stiepermann (v.) wurde in der ersten Hälfte verletzt ausgewechselt © getty

Die Löwen enttäuschen gegen Cottbus, verpassen den Sprung nach oben. Auch Lauth findet in einem seinen Meister, Funkel hadert.

München - 1860 München hat den Anschluss an die Aufstiegsplätze verpasst.

Eine Woche nach der 0:3-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern mussten sich die Löwen mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zufrieden geben.

Nach zehn Spieltagen liegen die "Löwen" damit sechs Punkte hinter dem Spitzentrio 1. FC Köln, Greuther Fürth und Union Berlin (jeweils 20). (ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Cottbus wartet seinerseits weiter auf seinen ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit und dümpelt nach wie vor im Niemandsland der Tabelle. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Funkel hadert

"Wir haben noch viel zu verbessern, in der Defensive haben wir aber gut zugelegt", sagte Energie-Trainer Rudi Bommer nicht unzufrieden nach dem glücklichen Remis.

Sein Münchner Kollege und früherer Mitspieler Friedhelm Funkel kritisierte die mangelnde Chancenverwertung seiner Mannschaft. (749962DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

"Wir hatten ja einige hundertprozentige Chancen, da müssen wir mehr draus machen. Daran müssen wir intensiv arbeiten", ärgerte er sich.

Bülow rettet für Kiraly

16.100 Zuschauer in der Allianz Arena erlebten eine langweilige erste Hälfte, in der die Hausherren auf ganzer Linie enttäuschten.

Erik Jendrisek hatte in der 17. Minute die Führung der Gäste auf dem Fuß, Kai Bülow rettete aber kurz vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter Gabor Kiraly.

Die einzige Möglichkeit der Gäste vor der Pause vergab in der 36. Minute Benjamin Lauth, der an Energie-Torwart Robert Almer scheiterte.

Lauth vergibt Großchance

Nach dem Seitenwechsel hatten Jendrisek und Alexander Bittrof die Cottbuser Führung auf dem Fuß.

Für 1860 sorgten in Hälfte zwei Moritz Stoppelkamp per Freistoß, erneut Lauth und Grzegorz Wojtkowiak für Gefahr vor dem Energie-Tor.

Lauths Kopfball konnte Almer nur mit einer Glanztat vereiteln.

Almer bärenstark

Beste Münchner waren Bülow und Sebastian Hertner, aufseiten der Gäste überzeugten Österreichs Nationaltorwart Almer und Ivica Banovic.

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