Michael Henke (l.) hat beim FC Ingolstadt einen Vertrag bis 2014 © imago

Ehe Neucoach Hasenhüttl in Ingolstadt loslegt, soll es der bisherige Co. richten - gegen Bochum und den Sturzflug.

Von Reinhard Franke

München - Ralph Hasenhüttl wird das Wochenende ganz entspannt bei der Familie verbringen. Im beschaulichen Unterhaching.

Danach wird es dann vorbei sein mit der freien Zeit. Der 46-Jährige ist seit Freitag neuer Trainer des FC Ingolstadt und wird am Montag offiziell bei den Schanzern vorgestellt.

Damit ist der Nachfolger für den zuletzt entlassenen Marco Kurz gefunden, der nach nur einem Sieg aus neun Spielen seinen Hut nehmen musste.

Bevor jedoch Hasenhüttl loslegt, nimmt der bisherige Co-Trainer Michael Henke im Spiel beim VfL Bochum (ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1) auf der Bank Platz.

Henke in Bochum gefordert

Die Interimslösung soll möglichst drei Punkte aus dem Ruhrgebiet mitbringen.

Nach SPORT1-Informationen wird Henke auch noch am Montagmorgen das Training leiten - nachmittags bittet dann Hasenhüttl zum ersten Training unter seiner Regie.

"Die Aufgabe ist spannend und macht auch Spaß, weil die Mannschaft will und mitzieht", sagt Henke.

Nach sieben Jahren zurück als Chef

Nach sieben Jahren Pause steht er erstmals wieder als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie.

"Ich habe versucht, die Stimmung etwas zu entkrampfen, ehe wir dann wieder intensiv arbeiteten, um Spannung für das Spiel in Bochum aufzubauen", so Henke im "Donaukurier".

Der 56-Jährige ist "von der Qualität unseres Kaders überzeugt. Aber ich bin nicht naiv. Bisher hat noch keiner optimal gespielt. Die Wahrheit sehen auf dem Platz."

Co-Trainer unter Hasenhüttl

Jedenfalls wird der Westfale nach SPORT1-Informationen auch unter Hasenhüttl Co-Trainer bleiben.

Für das Team hat das Duell im Pott richtungweisenden Charakter. Ein gutes Drittel der Saison ist gespielt, und Ingolstadt steckt tief im Schlamassel.

Ein Erfolgserlebnis muss her, die tabellarische Situation ist für den FCI alles andere als beruhigend.

Abgeschlagen Schlusslicht

Die Ingolstädter sind mit vier Punkten aus neun Spielen abgeschlagen Schlusslicht, mit bereits sieben Punkten DIfferenz auf Rang 15.

In der Vorsaison hatte es gegen Bochum ein 1:1 gegeben. Es war das erste Duell, das der VfL zu Hause gegen Ingolstadt nicht verloren hatte. Zuvor waren zwei Niederlagen eingefahren worden (1:4 und 0:1)

Bochum kassierte zuletzt zwei Pleiten in Folge. Von sechs Duellen mit Bochum gewannen die Ingolstädter vier (ein Unentschieden, eine Niederlage).

SPORT1 hat die weiteren Fakten zu den Partien des 10. Spieltags:

FSV Frankfurt - Erzgebirge Aue:

Frankfurt hat keines seiner jüngsten vier Heimspiele verloren (zwei Siege, zwei Unentschieden).

Nach zuvor drei Niederlagen feierte Aue zuletzt ein 3:0 gegen Karlsruhe und erzielte dabei erstmals in dieser Saison mehr als zwei Tore. Ihre jüngsten drei Auswärtsauftritte verloren die Erzgebirgler indes.

Letzte Saison: 1:0 und 2:0

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

1860 München - Energie Cottbus:

Der TSV 1860 hat nur eine seiner vergangenen fünf Partien gewonnen (ein Unentschieden, drei Niederlagen). Nach zuvor vier Auftritten ohne Sieg feierte Cottbus zuletzt ein 4:2 gegen Bielefeld. Auswärts sind die Lausitzer noch sieglos (zwei Unentschieden, drei Niederlagen).

Letzte Saison: 1:1 und 0:1

(So., ab 13.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

Fortuna Düsseldorf - SpVgg Greuther Fürth:

Düsseldorf wartet seit vier Spielen auf seinen dritten Saisonerfolg (drei Unentschieden, eine Niederlage). Fürth feierte zuletzt zwei Siege mit jeweils vier eigenen Toren. Allerdings: Die SpVgg konnte noch nie in Düsseldorf gewinnen (zwei Unentschieden, vier Niederlagen).

Letzte Saison: 1:0 und 2:0

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER)

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