Trainer Frank Kramer hat bei Greuther Fürth einen Vertrag bis 2015 © getty

Fürth kann gegen Frankfurt weiter davonziehen. Doch der Spitzenreiter fürchtet die Hessen. 1860 drückt dem FSV die Daumen.

Von Christian Stüwe

München - Mit vier Zählern Vorsprung thront Bundesliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth schon jetzt einsam über allem.

Trainer Frank Kramer warnt vor der Partie gegen den FSV Frankfurt (ab 18.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1) dennoch davor, den Tabellenneunten zu unterschätzen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Für mich ist das ein ganz wichtiges und entscheidendes Spiel", sagte der Trainer: "Wir haben gezeigt, dass wir den Favoriten wie Köln und Kaiserslautern Paroli bieten können. Jetzt wird es wichtig sein, sich auf die kommenden Aufgaben einzulassen." ( 749962 DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer )

Zumal der FSV zuletzt immer besser in Form kam. Die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison gewann von den letzten drei Spielen zwei und holte dazu ein Unentschieden.

"Ich denke, die Mannschaft hat das Selbstbewusstsein und das Selbstverständnis, dass wir in dieser Liga grundsätzlich die Chance haben, gegen jede Mannschaft zu bestehen, auch gegen die SpVgg Greuther Fürth", sagte Frankfurts Coach Benno Möhlmann, der insgesamt schon dreimal für mehrere Jahr in Fürth auf der Trainerbank saß.

Hesl fürchtet FSV-Automatismen

Ähnlich sieht es Fürths Torwart Wolfgang Hesl. Der FSV könne jede Mannschaft schlagen, sagte Hesl.

"Die haben ihre Automatismen schon", erklärte der Keeper: "Das ist etwas, was wir uns nach dem kompletten Umbruch erst noch erarbeiten müssen."

1860 München dürfte dem FSV die Daumen drücken. Die Löwen wollen gegen Sandhausen (ab 18.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) Wiedergutmachtung betreiben, nachdem sie zuletzt auswärts in Paderborn verloren.

Mit einem Sieg könnte 1860 an Aue vorbei auf den zweiten Platz vorrücken. Und vielleicht sogar ein wenig Druck auf Fürth ausüben, wenn die Franken gegen Frankfurt Punkte lassen sollten.

SPORT1 hat die Fakten zu den Partien des 6. Spieltags.

FSV Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth

Frankfurt holte aus den jüngsten drei Partien insgesamt sieben Zähler.

Fürth konnte seine beiden bisherigen Saison-Auswärtsspiele gewinnen. Von den bislang 36 Duellen mit den Frankfurtern gewann die SpVgg 19 (zehn Unentschieden, sieben Niederlagen).

(ab 18.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1)

1860 München - SV Sandhausen

Der TSV hat seine letzten vier Heim-Auftritte gewonnen, davon drei ohne ein Gegentor.

Sandhausen, das noch immer auf seinen ersten Saisonerfolg wartet, hat seine vergangenen fünf Pflicht-Auswärtsspiele verloren.

(ab 18.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1)

Arminia Bielefeld - Fortuna Düsseldorf

Bielefeld blieb in dieser Saison erst einmal - beim 1:0 auf St. Pauli - ohne Gegentor. Düsseldorf konnte mit dem jüngsten 1:0 gegen Bochum den Negativtrend von zuvor vier Pflichtspielen ohne Siege (inklusive DFB-Pokal) beenden.

Die Fortunen gewannen drei ihrer jüngsten vier Duelle gegen die Arminen (ein Unentschieden).

(ab 18.15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER, HIGHLIGHTS ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1)

Union Berlin - FC St. Pauli

Union blieb zuletzt viermal in Folge ungeschlagen (zwei Siege, zwei Unentschieden).

Die Berliner haben bislang in jedem Saisonspiel einen Treffer erzielt, aber auch jeweils ein Gegentor kassiert.

St. Pauli hat keinen seiner jüngsten vier Auswärts-Auftritte verloren (ein Sieg, zwei Unentschieden). (4:2 und 2:2)

(Sa., ab 12.45 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER)

VfL Bochum - SC Paderborn

Bochum wartet seit vier Partien auf seinen zweiten Saisonerfolg (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen).

Paderborn feierte beim jüngsten 1:0 gegen 1860 München seinen ersten Saisonsieg und blieb dabei erstmals in dieser Spielzeit ohne Gegentor. (4:0 und 0:4)

(Sa., ab 12.45 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER)

1. FC Köln - Erzgebirge Aue

Die in dieser Spielzeit noch ungeschlagenen Kölner blieben zuletzt zweimal ohne Gegentor.

Aue kehrte mit dem jüngsten 2:1 gegen Cottbus in die Erfolgsspur zurück. Bislang standen sich Köln und Aue achtmal gegenüber.

Zwei dieser Duelle konnten die Erzgebirgler gewinnen (ein Unentschieden, fünf Niederlagen). (2:1 und 0:2)

Dynamo Dresden - FC Ingolstadt

Die in dieser Saison noch sieglosen Dresdener kassierten zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Auch Interimstrainer Steffen Menze schaffte zuletzt beim 1:2 auf St. Pauli nicht die Trendwende. Ingolstadt feierte zuletzt beim 3:2 gegen Bielefeld seinen ersten Saisonsieg, stellt aber mit zehn Gegentoren die derzeit schwächste Liga-Abwehr. (0:1 und 1:1)

Karlsruher SC - VfR Aalen

Der KSC, der noch auf seinen ersten Saison-Heimsieg wartet, holte aus den jüngsten beiden Partien nur einen Zähler.

Aalen hat zwei seiner vergangenen drei Spiele gewonnen (eine Niederlage).

1. FC Kaiserslautern - Energie Cottbus

Kaiserslautern hat zwei seiner jüngsten drei Spiele verloren (ein Sieg).

Cottbus blieb in dieser Saison bislang erst einmal ohne einen eigenen Treffer. Auswärts sind die Lausitzer in dieser Spielzeit noch ohne Sieg. (1:0 und 2:4)

(Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER)

Weiterlesen