Mohamadou Idrissou wechselte 2012 von Eintracht Frankfurt nach Kaiserslautern © imago

Die Pfälzer müssen in Aalen einen herben Dämpfer hinnehmen. Rote Karte für Lauterns Idrissou. Aalen überzeugt im Kollektiv.

Topfavorit 1. FC Kaiserslautern hat im Kampf um den Wiederaufstieg einen empfindlichen Rückschlag erlitten.

Die Pfälzer kassierten mit 0:4 bei Vorjahresaufsteiger VfR Aalen am 5. Spieltag der 2. Liga ihre zweite Saisonniederlage, bleiben mit neun Punkten aber in der Spitzengruppe. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Aalen rückte nach seinem zweiten Saisonsieg, den der Lauterer Chris Löwe per Eigentor (42.), Enrico Valentini (48. und 88.) und Daniel Buballa (71.) perfekt machten, ins Mittelfeld vor.

Eine Minute vor der Pause sah FCK-Torjäger Mohamadou Idrissou nach einer Tätlichkeit gegen Oliver Barth zudem die Rote Karte. ( 749962 DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer )

Mäßige Partie ohne Höhepunkte

9837 Zuschauer erlebten bis zur VfR-Führung eine mäßige Partie ohne Höhepunkte.

Erst nachdem Löwe nach einer harmlos scheinenden Flanke von Robert Lechleiter den Ball ins eigene Tor befördert hatte, wurde es hektisch.

Idrissou verlor bei einem Zweikampf die Nerven und durfte sich über den Platzverweis durch Schiedsrichter Benjamin Brand (Gerolzhofen) nicht beschweren.

Kaiserslautern wurde kurz nach der Pause kalt erwischt, als Valentini nach starker Vorarbeit von Sascha Traut auf 2:0 erhöhte.

Lautern erhöht Druck, Aalen trifft

Kaiserslautern erhöhte anschließend trotz Unterzahl den Druck, aber die Gastgeber nutzten in dieser Phase einen Patzer von FCK-Torwart Tobias Sippel zum 3:0 durch Buballa.

Benjamin Hübner und Manuel Junglas waren die besten Akteure bei Aalen, das sich für die 1:5-Pleite am vergangenen Wochenende bei Energie Cottbus rehabilitierte. Aufseiten der Roten Teufel fand kein Akteuer seine Normalform.

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