Adnan Marvac (l.) und Adam Susac müssen die nächste Pleite mit Dresden wegstecken © getty

Die Frankfurter schlagen Dynamo, das Pacult-Team hinterlässt einen schwachen Eindruck. Die Fans reagieren verbittert.

Dresden - Dynamo Dresden schlittert in der Zweiten Liga immer tiefer in die Krise.

Die Mannschaft von Trainer Peter Pacult verlor gegen den FSV Frankfurt im heimischen Stadion verdient mit 0:3 (0:1) und wartet nach vier Spieltagen noch immer auf den ersten Sieg.

Mann des Tages für die Frankfurter war Edmond Kapllani mit einem Dreierpack (44., 50. und 69.) (So., ab 20 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1) .

Während Dynamo mit lediglich zwei Punkten erst einmal im Tabellenkeller feststeckt, zeigt die Formkurve des FSV deutlich nach oben. Nach dem schwachen Saisonstart mit zwei Niederlagen feierten die Hessen in Dresden ihren zweiten Erfolg in Serie (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Pacult wechselt emsig

"Besser geht?s nicht", freute sich Matchwinner Kapllani bei "sky": "Ich hätte mir ein Tor gewünscht, aber drei Tore - das ist eine überragende Quote für mich."

Und Dresdens Mittelfeldspieler Cristian Fiel meinte konsterniert: "Ohne Spaß und Selbstvertrauen geht es nicht."

Dynamo-Coach Pacult versuchte, mit der Hereinnahme von fünf neuen Spielern im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Union Berlin in der Vorwoche für frischen Wind zu sorgen.

Doch einem schwungvollen Beginn der Gastgeber vor 24.144 Zuschauern folgte kurz vor der Pause die kalte Dusche.

Nach einem Fehlpass von Thorsten Schulz hatte Kapllani keine Mühe, die mustergültige Vorlage von Mathew Leckie freistehend über die Linie zu drücken.

Fans sauer

Die Fans quittierten den Halbzeit-Rückstand mit einem gellenden Pfeifkonzert.

Doch auch in der zweiten Halbzeit wurde es aus Sicht der Hausherren nicht besser - im Gegenteil: Nach dem Treffer zum 2:0 ergaben sich die Dresdner nahezu kampflos in ihr Schicksal und ernteten dafür hämische Gesänge der eigenen Fans.

"Wir haben die Schnauze voll", sangen Teile der Anhängerschaft.

Beste Spieler bei den Gästen waren Kapllani und Lecki, bei den Sachsen wusste kein Akteur zu überzeugen.

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