Mahir Saglik (l.) erzielte das 1:0 für die Paderborner © getty

Paderborn sieht wie der sichere Sieger aus als Bielefeld zum dramatischen Endspurt ansetzt. Armine Schönfeld ist Mann des Tages.

Bielefeld - In einem turbulenten Ostwestfalen-Derby am 4. Spieltag in der 2. Bundesliga haben sich Aufsteiger Arminia Bielefeld und der SC Paderborn mit 3:3 (0:1) getrennt.

Paderborn, das durch Treffer von Mahir Saglik (15.), Elias Kachunga (49.) und Rick ten Voorde (80./Foulelfmeter) zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 führte, verspielte dabei den ersten Dreier der Spielzeit.

Die Arminia, für die Tim Jerat (52.), Tom Schütz (77.) und Patrick Schönfeld (90.+1) erfolgreich waren, wartet indes weiter auf den ersten Heimsieg nach der Rückkehr in die 2. Bundesliga. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Auch nach dem 0:2 hatte ich keine Angst. Denn ich weiß, dass diese Jungs immer, ja wirklich immer, ihr Bestes geben", freute sich Bielefelds Coach Stefan Krämer nach dem Spiel bei SPORT1.

Saglik mit früher Führung

24.106 Zuschauer sahen eine zerfahrene Partie, die von zahlreichen Fouls und Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt war. Bezeichnenderweise fiel auch der erste Treffer nach einem Standard.

Kachunga verlängerte einen Freistoß des starken Daniel Brückner, Saglik stand goldrichtig und hatte aus fünf Metern keine Mühe. ( 749962 DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer )

Bielefeld holt verdienten Punkt

Kurz nach Wiederanpfiff nutzte Kachunga eine Unsicherheit in der Defensive der Hausherren zum 2:0. Doch die Gastgeber steckten nicht auf und kamen durch Jerats Distanzschuss und Schütz' Freistoßtreffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Mitten in der Drangphase der Arminia entschied Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) auf Foulelfmeter, ten Voorde blieb nervenstark und traf zur schmeichelhaften Führung. In der Nachspielzeit rettete der eingewechselte Schönfeld den verdienten Punkt für die Hausherren.

Paderborn im Tabellenkeller

Bei Paderborn ragten Brückner und Kapitän Jens Wemmer heraus, auf Seiten der Hausherren verdienten sich Schütz und Jerat die Bestnoten.

Bielefeld rückt vorerst auf Rang sechs vor, die Paderborner bleiben 17. und können durch einen Ingolstädter Sieg am Sonntag gar ans Tabellenende rutschen.

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