Ranisav Ivanovic (l.) erzielte das zwischenzeitliche 2:0 für Sandhausen © imago

Der FCE liegt in Sandhausen früh mit 0:2 zurück, holt am Ende aber noch einen Punkt. Riemann verhindert die komplette Wende.

Sandhausen - Energie Cottbus hat den Sprung in die Spitzengruppe der Zweiten Liga verpasst und am dritten Spieltag trotz drückender Überlegenheit nur einen Punkt verbucht (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Nach einer über weite Strecken beeindruckenden Leistung kam die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer bei den Pokalhelden des SV Sandhausen aber nach 0:2-Rückstand nur zu einem 2:2 (1:2).

Julian Schauerte (9.) mit einem verwandelten Foulelfmeter und Ranisav Jovanovic (21.) schossen Sandhausen, das im Pokal den Bundesligisten 1. FC Nürnberg bezwungen hatte, in Führung.

"Elfmeter war lächerlich"

Nach dem Anschluss durch Marc-Andre Kruska (29.) dominierten die Gäste die Partie, Boubacar Sanogo (58.) gelang der verdiente Ausgleich (So., ab 20 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

"Der Elfmeter war lächerlich, da muss man ja dann in jedem Spiel drei oder vier geben. Aber wie wir zurückgekommen sind, hat gezeigt, dass in der Mannschaft eine tolle Moral steckt", sagte Kruska.

Kruska trifft sehenswert

In einer äußerst offensiv geführten Partie hatten die Gäste vor 3200 Zuschauern auch den besseren Start erwischt, nach einer schönen Kombination verpasste Sanogo (2.) die Führung um Zentimeter.

Nach Schauertes Treffer setzte sich die Begegnung mit guten Chancen auf beiden Seiten fort. Dabei nutzte Jovanovic zunächst eine Unordnung in der Cottbuser Defensive, indem er Energie-Torhüter Robert Almer aussteigen ließ und ins leere Tor einschob.

Mit einem Kunstschuss aus 18 Metern in den Winkel verkürzte Kruska für die Cottbuser, die nach der holprigen Anfangsphase besser in die Partie fanden und vor allem mit ihrer sicheren Spielanlage gefielen.

Riemann hält Remis fest

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Cottbus den Druck nochmals und glich völlig verdient aus.

Einzig Sandhausens starkem Torhüter Manuel Riemann war es geschuldet, dass die Gäste in dieser Phase nicht mehr Profit aus ihrer Überlegenheit schlugen.

Aufseiten der Gastgeber verdienten sich Schauerte und Riemann Bestnoten, die besten Cottbuser waren Sanogo und Marco Stiepermann ( 749962 DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer ).

Weiterlesen