Christopher Buchtmann (r.) wechselte 2012 aus Köln nach St. Pauli © getty

Nach dem Pokalaus erleiden die Kiezkicker den nächsten Rückschlag. Die Torflaute hält an, Bielefeld ist eiskalt.

Hamburg - Pokalschreck Arminia Bielefeld hat auch in der 2. Bundesliga in die Erfolgsspur gefunden.

Sechs Tage nach dem 2:1-Triumph gegen Bundesligist Eintracht Braunschweig kamen die Ostwestfalen beim FC St. Pauli zu einem nicht unverdienten 1:0 (0:0)-Erfolg. Es war für den Aufsteiger am dritten Spieltag der erste Punktspielsieg der laufenden Saison (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Für die Entscheidung sorgte in der 67. Minute Thomas Hübener. Der Mannschaftskapitän der Bielefelder verwandelte einen Foulelfmeter souverän.

Zuvor hatte Marcel Halstenberg Fabian Klos im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht (So., ab 20 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1) .

Kein Vorwurf von Frontzeck

"Kein Vorwurf an die Mannschaft, Bielefeld hatte einen sehr guten Torwart. Heute kamen Kleinigkeiten zusammen. Es ist jetzt wichtig, dass wir unseren Weg weitergehen", sagte Pauli-Coach Michael Frontzeck, dessen Team in vier Pflichtspielen erst einen Treffer erzielt hat.

Frontzecks Bielefelder Trainer-Kollege Stefan Krämer war hingegen glücklich: "Wir hatten das Quäntchen Glück. Was mir gefällt, ist, dass wir eine eigene Art entwickeln zu spielen."

Bartels an die Latte

28.558 Zuschauer im Millerntorstadion sahen eine spannende Partie, die von zahlreichen Fouls geprägt war.

Die Hamburger, die am vergangenen Wochenende im Pokal beim Drittligisten Preußen Münster (0:1) ausgeschieden waren, kassierten ihre erste Punktspielniederlage in der neuen Spielzeit.

Ihre beste Phase hatten die Platzherren kurz nach dem Seitenwechsel, als Bielefelds Torhüter Stefan Ortega Kopfbälle von Sören Gonther (51.) sowie Halstenberg (53.) abwehren musste.

Fin Bartels traf drei Minuten vor dem Ende nur das Aluminium, zudem verhinderte Ortega in der Schlussminute gegen Fabian Boll den möglichen Ausgleich.

Torhüter Philipp Tschauner und Kapitän Boll waren die besten Akteure bei den Hanseaten. Auf Seiten der Gäste verdienten sich der bärenstarke Ortega und Klos die Bestnoten.

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