Sören Brandy (M.) wird zu Unions Führungstreffer in Dresden beglückwünscht © imago

Union Berlin legt im Derby in Dresden früh den Grundstein für den ersten Saisonsieg. Rotsünder Gueye schwächt die Gastgeber.

Dresden - Union Berlin hat dank einer starken Leistung den ersten Saisonsieg in der Zweiten Liga gefeiert.

Das Team von Trainer Uwe Neuhaus gewann bei Dynamo Dresden 3:1 (3:0) und verschärfte die Situation beim Ost-Rivalen, der nach zuvor zwei Unentschieden weiter sieglos ist (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Dresden hatte sich Ende Mai erst in der Relegation gegen den Drittligisten VfL Osnabrück den Ligaverbleib gesichert.

Frühe Entscheidung für Union

Die Berliner Sören Brandy (23.), Kapitän Torsten Mattuschka (25. ) und Damir Kreilach (37.) sorgten bereits im ersten Durchgang für die Vorentscheidung (Fr., ab 22.30 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Adam Susac traf für die dezimierten Gastgeber (73.). Dresdens Cheikh Gueye hatte wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen (47.).

"Wir haben richtig gut gespielt. Nach der Roten Karte war das Spiel gegessen. Jetzt wollen wir nächste Woche gegen Fortuna Düsseldorf auch unseren ersten Heimsieg einfahren", sagte Torschütze Brandy zufrieden.

Union, das mit einer Niederlage und einem Remis in die Saison gestartet war, bestimmte die Partie von Beginn an und setzte das Team von Trainer Peter Pacult immer wieder unter Druck ( 749962 DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer ).

Ehrentreffer durch Susac

Innerhalb einer Viertelstunde sorgten Brandy, Mattuschka und Kreilach für klare Verhältnisse, den Treffern vor 29.223 Zuschauern gingen teilweise haarsträubende Fehler der Dresdener Defensive voraus.

Zum Ende der ersten Halbzeit besaß Dynamo einige gute Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben.

Nach der Pause nahm Union das Tempo aus der Partie und überließ dem Gastgeber das Feld. Mehr als der Ehrentreffer durch Susac sprang dabei jedoch nicht heraus.

Auf Berliner Seite verdienten sich die Torschützen gute Noten, bei Dresden überzeugte einzig Susac.

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