Rob Friend scheitert hier noch mit einer akrbatischen Aktion. Dann erzielt er das 1:1 © imago

Der Spitzenreiter strauchelt überraschend zu Hause. Die starken Gäste drehen die Partie. Lauth nutzt einen Torhüterpatzer.

Braunschweig - Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth hat die Erfolgsserie von Zweitliga-Spitzenreiter Eintracht Braunschweig auf eigenem Platz beendet.

Der Treffer des Torjägers in der 85. Minute besiegelte einen überraschenden 2:1 (0:0)-Sieg 1860 München bei den Niedersachsen. Lauth nutzte dabei einen Fehler von Braunschweig-Keeper Davari.

Es war die erste Heimniederlage der Norddeutschen seit November 2011. (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Der 14. Saisontreffer von Dominick Kumbela per Kopfball hatte die Platzherren in der 56. Minute in Führung gebracht, für den Ausgleich sorgte Rob Friend in der 77. Minute.

Damit würde Verfolger Hertha BSC mit einem Sieg am Montag gegen den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern (ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)Rang eins in der Tabelle übernehmen.

Lieberknecht nicht böse

"Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht. Nach unserem Tor war nur so ein komischer Bruch drin. Die Mannschaft darf aber auch mal ein Spiel verlieren. Wir sind nicht angetreten, um alle Spiele zu gewinnen", sagte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht.

Siegtorschütze Lauth erklärte: "Wir sind nach dem 0:1-Rückstand schnell wieder aufgestanden und haben uns dafür mit diesem Sieg belohnt."(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

1860 zweikampfstark

Vor 20.455 Zuschauern im fast ausverkauften Eintracht-Stadion ging das Ergebnis durchaus in Ordnung.

Schon in der ersten Halbzeit erwiesen sich die Gäste als zweikampfstark und hätten in der 17. Minute erstmals in Führung gehen können, als der Kroate Marin Tomasow mit einem verdeckten Schuss Braunschweigs Torhüter Daniel Davari zu einer Glanzparade zwang.

Boland trifft die Latte

Die beste Einschussmöglichkeit der Norddeutschen in den ersten 45 Minuten hatte Mirko Boland auf dem Fuß, der Mittelfeldspieler traf in der zehnten Minute aus sieben Metern Entfernung allerdings nur die Latte.

Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der Platzherren zu, aber die Münchner Konter blieben immer gefährlich.

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