Paderborns Alban Meha (M.) bereitete das 1:0 vor und erzielte das 2:0 selbst © getty

Die Ostwestfalen verschaffen sich mit dem Sieg ein Polster nach unten. Für die Sachsen wird es nach der dritten Pleite in Folge eng.

Paderborn - Der SC Paderborn hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt.

Zum Auftakt des 22. Spieltags gewannen die Ostwestfalen 2:0 (2:0) gegen ihren Lieblingsgegner Erzgebirge Aue und holten damit den zweiten Sieg in Folge (Zusammenfassung ab 22.30 Uhr in Hattrick - die 2. Liga ).

Tobias Feisthammel (28.) und Alban Meha (40./Foulelfmeter) trafen für Paderborn, das sich mit nun 29 Punkten im gesicherten Tabellen-Mittelfeld festsetzte (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Dritte Pleite in Folge für die Sachsen

Den Auern, die zum vierten Mal in Folge ohne eigenen Treffer gegen Paderborn verloren, droht nach der dritten Pleite in Serie mit weiterhin 23 Punkten der Sturz in die Gefahrenzone.

Der SV Sandhausen auf Relegationsplatz 16 kann am Sonntag mit einem Sieg in Dresden bis auf zwei Punkte heranrücken.

"Wir wollten die Heimbilanz ein bisschen aufpolieren. Wir haben ganz ordentlichen Fußball gespielt und verdient gewonnen", sagte Torschütze Feisthammel.

SCP trifft zweimal durch Standards

Vor nur 5617 Zuschauern, Saison-Minuskulisse in Paderborn, lieferten sich beide Teams zunächst ein unspektakuläres Duell, Torchancen gab es in den ersten 20 Minuten quasi nicht.

Nach einem Freistoß von Meha konnte dann Aues Keeper Jan Männel den Ball nicht klären, Feisthammel bedankte sich mit der Führung. 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Nach einem Foul von Gäste-Verteidiger Thomas Paulus an Mahir Saglik entschied Schiedsrichter Christian Dietz auf Strafstoß, Meha verwandelte sicher.

Sylvestr vergibt kläglich

Nach der Pause steigerte sich Aue, vergab seine Chancen aber zum Teil kläglich, so bei einem Kopfball durch Jakub Sylvestr (58.).

In der Schlussphase spielten beide Mannschaften ideenlos, versuchten es fast nur noch mit hohen Bällen in den Strafraum.

Beste Spieler bei Paderborn waren Meha und Saglik, bei Aue zeigte am ehesten Kevin Pezzoni Normalform.

Weiterlesen