Florian Riedel (M.) wechselte 2012 vom VfL Osnabrück zum 1. FC Kaiserslautern © getty

Der FCK feiert dank Joker Riedel einen glücklichen Sieg bei 1860 München. Die Gastgeber vergeben zu viele Chancen, Kiraly patzt.

München - Dank Joker Florian Riedel hat der 1. FC Kaiserslautern seinen dritten Platz in der Zweiten Ligagefestigt.

Der eine Minute zuvor eingewechselte Riedel traf mit seinem ersten Ballkontakt in der 87. Minute zum 1:0 (0:0)-Erfolg bei 1860 München, profitierte dabei aber von einem Patzer von 1860-Keeper Gabor Kiraly.

"Manchmal hat auch der Trainer Glück", sagte Lauterns Coach Franco Foda zu SPORT1 über seinen gelungenen Wechsel: "Insgesamt haben wir bis auf ein, zwei Möglichkeiten wenig zugelassen. Jetzt müssen wir noch Details ändern."

Riedel freute sich, dass er einen "Beitrag" zum Sieg" leisten konnte.

Fünft Punkte vor Union

Die Pfälzer, die zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert hatten, liegen auf dem Relegationsplatz nun fünf Punkte vor dem ersten Verfolger Union Berlin.

Die Münchner sind lediglich Neunter und müssen ihre Aufstiegshoffnungen bei acht Punkten Rückstand auf Kaiserslautern wohl allmählich begraben. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Erste Niederlage unter Schmidt

Für die Löwen war es im sechsten Ligaspiel unter Trainer Alexander Schmidt die erste Niederlage.

Nach einem schwachen Beginn der Münchner gerieten die Gäste, bei denen die Neulinge Chris Löwe, Mitchell Weiser, Benjamin Köhler sowie Markus Karl in der Startelf standen, im Laufe der ersten Halbzeit immer stärker unter Druck.

Friend sorgt für Gefahr

Vor allem Neuzugang Rob Friend, der mit dem ebenfalls im Winter geholten Ola Kamara das Sturmduo der Gastgeber bildete, sorgte immer wieder für Gefahr.

Glück hatten die Roten Teufel, als ein Freistoß des Ex-Lauterers Daniel Halfar (23.) nur auf der Latte landete. Kurz zuvor war Friend (16.) aus kurzer Distanz an FCK-Torhüter Tobias Sippel gescheitert.

Neben den beiden neuen Angreifern spielte bei München vor 19.100 Zuschauern auch der vom Bundesligisten FSV Mainz 05 verpflichtete Linksverteidiger Malik Fathi von Anfang an.

Bülow verliert Zahn

Derweil musste Kai Bülow in der 36. Minute blutend vom Platz, nachdem er in einem Zweikampf von Lauterns Toptorjäger Mohamadou Idrissou im Gesicht getroffen wurde und dabei einen Zahn verlor.

Nach der Pause wirkten die Gäste wieder lebendiger, ohne spielerische Glanzpunkte zu setzten. Doch die "Löwen" hielten dagegen, viele Chancen ergaben sich aber nicht mehr. Kurz vor dem Ende traf Riedel nach Vorarbeit von Köhler.

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