Mickael Poté (l., neben Bajic) trägt seit 2011 das Trikot von Dynamo Dresden © imago

Dynamo enttäuscht beim Heimdebüt des neuen Trainers über weite Strecken. Duisburg zeigt eine kluge Leistung und ist happy.

Dresden - Der Start in die zweite Amtszeit von Trainer Peter Pacult beim Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ist misslungen.

(Fr., ab 22.30 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Die Sachsen kamen im ersten Spiel nach der Rückkehr des Wieners gegen den Tabellennachbarn MSV Duisburg nicht über über 0:0 hinaus und bleiben in höchster Abstiegsnot. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Während Dresden nach nur einem Sieg in den letzten zwölf Spielen mit 17 Punkten weiter auf dem Relegationsplatz liegt, wahrten die Zebras auf Rang 14 den Fünf-Punkte-Abstand.

( 35464 DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige )

Vor 23.353 Zuschauern waren die Gastgeber bemüht, bissen sich jedoch an der gut organisierten Defensive des MSV die Zähne aus.

"Hervorrahend gefightet"

"Läuferisch und kämpferisch war das auf sehr hohem Niveau, beide Mannschaften haben hervorragend gefightet. Wir haben sehr viele Meter gemacht, aber der letzte Pass ist einfach nicht gekommen", sagte Pacult: "Wir hätten die drei Punkte gerne geholt. Aber man muss auch mal mit einem zufrieden sein."

MSV hat bessere Chancen

Die besseren Torchancen hatten sogar die Gäste aus dem Ruhrgebiet: Srdjan Baljak verfehlte schon in der zweiten Minute aus kurzer Distanz nur knapp das Tor.

Dann scheiterte Dustin Bomheuer mit einem Kopfball an Dynamo-Torhüter Benjamin Kirsten.

In der Schlussphase drängte der MSV auf den Sieg, bei der besten Chance durch einen Distanzschuss von Goran Sukalo (90.) war Kirsten aber auf dem Posten.

Die beiden Torhüter waren die besten Spieler, zudem gefiel MSV-Innenverteidiger Branimir Bajic.

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