Torschütze Michael Parensen (3.v.l.) kam 2008 vom 1. FC Köln zu Union Berlin © imago

Berlin startet mit einem Erfolg ins neue Jahr und rückt Kaiserslautern auf die Pelle. Sandhausen spielt wie ein Absteiger.

Berlin - Union Berlin hat seine eindrucksvolle Aufholjagd auch nach der Winterpause fortgesetzt.

Das Team von Trainer Uwe Neuhaus startete mit einem lockeren 3:1 gegen den SV Sandhausen ins neue Jahr und kletterte zumindest für eine Nacht auf den vierten Platz.

Während die Berliner mit 30 Punkten vom Aufstieg träumen dürfen, bleibt der auswärts sieglose Liga-Neuling als Tabellen-17. in größter Abstiegsnot (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Michael Parensen (7.), Torsten Mattuschka (32./Handelfmeter) und Rückkehrer Baris Özbek (69.) sorgten bei einem Gegentor von Julian Schauerte (90.) für den Heimsieg der Berliner (Zusammenfassung ab 22 Uhr in Hattrick - die 2. Liga ).

"Wollen jetzt weiter Druck machen"

"Wir wollen jetzt weiter Druck machen auf die Mannschaften, die vor uns stehen", sagte Abwehrspieler und Torschütze Parensen.

Gästetrainer Hans-Jürgen Boysen erkannte die Überlegenheit der Berliner nahtlos an: "Unter dem Strich war Union eine Nummer zu groß für uns."

Union klar überlegen

Bereits vor dem Anpfiff hatten die Eisernen Grund zur Freunde: Mit einem großen Feuerwerk weihte Union die neue Haupttribüne des Stadions an der Alten Försterei ein, das nun 21.704 Zuschauer fasst.

Auf dem Rasen war von einem Feuerwerk vor 17.532 Besuchern nur wenig zu sehen: Zu überlegen traten die Hausherren auf, zu harmlos agierte Sandhausen über die gesamte Spielzeit.

Schon nach sechs Minuten legte Terodde mit einem Abstauber den Grundstein zum Sieg, Sandhausens Ju Tae Yun hatte zuvor einen Kopfball von Michael Parensen auf der Linie geklärt.

Traum-Comeback von Özbek

Ein umstrittener Handelfmeter sorgte vor der Pause für klare Verhältnisse, ehe Özbek ein Traum-Comeback gelang:

Nach fünfeinhalb Jahren in der Türkei brauchte der ehemalige deutsche U-21-Nationalspieler ganze 104 Sekunden, um nach seiner Einwechslung mit seinem dritten Ballkontakt auf 3:0 zu erhöhen.

"Auf einmal war ich drin - und der Ball auch", sagte Özbek.

Union knüpfte damit nahtlos an die Leistungen aus dem vergangenen Jahr an: Aus den letzten acht Spielen hatten die Köpenicker 15 von 24 Punkten geholt.

(Das Topspiel 1860 München - Kaiserslautern, Mo., ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)

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