Marc Hensel (l.) erzielte in Ingolstadt sein erstes Saisontor für Aue © imago

Aue feiert in Ingolstadt den ersten Auswärtssieg der Saison und verschafft sich Luft im Keller. Der FCI stagniert im Mitteldeld.

Ingolstadt - Der FC Ingolstadt steuert nach einer erneut schwachen Leistung in der Zweiten Liga einem ungemütlichen Winter entgegen.

Die hoch ambitionierten Schanzer unterlagen am 16. Spieltag überraschend Erzgebirge Aue mit 1:2 (1:1) und haben nach der zweiten Niederlage in drei Spielen vorerst den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen verloren. (ab 22 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Die abstiegsbedrohten Gäste, bei denen Marc Hensel (19.) und Jan Hochscheidt (60.) trafen, verschafften sich dank des ersten Auswärtserfolges in der laufenden Saison etwas Luft im Tabellenkeller. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Stefan Leitl (44./Handelfmeter) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Baumann zieht den Hut

"Ich kann vor der Mannschaft nur den Hut ziehen. Die Leistung heute hat gezeigt, was wir für eine tolle Truppe haben. Allerdings haben wir immer noch einen weiten Weg vor uns", sagte Aues Trainer Karsten Baumann.

Wenige Chancen

Vor 4305 Zuschauern entwickelte sich im Audi-Sportpark zu Beginn eine zähe Begegnung mit wenigen Torchancen.

Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld gelang Hensel aus kurzer Distanz der Führungstreffer für den Außenseiter. Hochscheidt hatte geflankt.

Leitl humorlos

Nach dem Rückstand kamen die Ingolstädter allmählich besser ins Spiel und drückten auf den Ausgleich, der kurz vor der Halbzeit gelang: Kapitän Leitl verwandelte einen Handelfmeter humorlos.

Doch auch nach dem Seitenwechsel blieben die favorisierten Ingolstädter hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Aues Kontertaktik klappt

Zwar hatte die Mannschaft von Trainer Tomas Oral mehr Ballbesitz, wusste damit aber nicht viel anzufangen.

Die Veilchen hingegen setzten auf vereinzelte Konter und kamen damit erneut zum Erfolg.

Der starke Hochscheidt (60.) nutzte eine Nachlässigkeit der FCI-Defensive eiskalt aus und verwandelte das Zuspiel von Jakub Sylvestr zum entscheidenden Treffer.

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