SPORT1-Reporter Fabian Greve hat Spaß an St. Paulis Matchwinner Fin Bartels und dessen Doppelpack gegen Duisburg.

Erstmals traf er für St. Pauli gleich doppelt: Fin Bartels war der Matchwinner beim Heimsieg gegen Duisburg. Und diese Partie hat echt Spaß gemacht. Nicht nur ihm, sondern auch den gut 21.000 Zuschauern.

Okay, nehmen wir die Gäste-Fans mal aus. Magere 13 Tore waren den Kiezkickern in 14 Spielen gelungen, gegen den MSV rappelte es dann gleich vier Mal.

Partystimmung nach dem Befreiungsschlag: Die Mannschaft ließ sich minutenlang feiern, bevor sie sich dann endlich Richtung Interview-Zone aufmachte.

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Doch zurück zum Spiel: Goalgetter Daniel Ginczek hatte sein Team in Führung gebracht. Danach kam dann unverständlicherweise nicht mehr viel.

Abgesehen vom Duisburger Ausgleich, der unter die Rubrik fällt: "Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher!"

Ein Missverständnis zwischen Florian Kringe und Torwart Philipp Tschauner führte dazu, dass eine harmlose Flanke plötzlich im Tor landete.

St. Paulis Keeper sprach von einem "Eiertor" und "Kommunikationsproblemen", die sich nicht wiederholen sollten.

Doch die Mannschaft erholte sich gut von diesem Flop, der sich quasi mit dem Halbzeitpfiff ereignete. Denn nach der Pause begann dann die "Fin-for-Fun"-Show.

Fin Bartels erzielte die 2:1-Führung, und nachdem der Duisburger Pamic Gelb-Rot sah, war der Weg für St. Pauli frei - und Bartels legte mit dem 3:1 nach.

Damit war der "Fisch geputzt", wie man hier im Norden so sagt. Das 4:1 durch Mahir Saglik kam noch als "Paniermehl" obendrauf und ließ die Fans endlich mal wieder ausgelassen jubeln.

Bei aller Freude muss man aber auch festhalten, dass die Duisburger durch haarsträubende Fehler zu den Toren einluden und eben ab Mitte der Zweiten Halbzeit in Unterzahl spielen mussten.

Insofern wollte Trainer Michael Frontzeck (zurecht) auch nicht in ganz große Euphorie verfallen.

Jetzt geht es zum Tabellenführer, leider aber ohne den Top-Torschützen Ginczek. Der sah dummerweise seine fünfte Gelbe Karte, weil er den Ball wegschlug.

Also muss es in Braunschweig wieder Fin Bartels richten - am ersten Treffer beteiligt und zwei Tore selbst erzielt.

Über den Mann des Tages brauchen wir nicht zu diskutieren. Dank seines Auftritts fahren die Kiezkicker jetzt gut gelaunt zum Ligaprimus. Ich bin gespannt, wie lange dieser Zustand hält...

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