Auch Unions Kapitän Mattuschka gelang das erlösende Tor nicht © getty

Trotz drückender Überlegenheit reicht es für die Eisernen gegen Aalen nur zu einem torlosen Remis. Karl köpft an die Latte.

Berlin - Union Berlin hat mit einer Nullnummer den vierten Heimsieg der Saison verpasst (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Knapp eine Woche nach dem 2:0-Sieg in Dresden mussten sich die Eisernen am 13. Spieltag mit einem 0:0 gegen den starken Aufsteiger VfR Aalen begnügen, der in der Tabelle weiter vor den Berlinern rangiert.

"Wir müssen damit leben und weiter nach vorne gucken", sagte Unions Kapitän Thorsten Mattuschka, der sich über zwei strittige Strafraumszenen ärgerte, in denen die Gastgeber Elfmeter gefordert hatten.

Die Berliner, die zuvor nur eine Niederlage in den letzten sieben Spielen kassiert hatten, waren vor 15.102 Zuschauern die klar überlegene Mannschaft in der Alten Försterei, konnten aber ihre Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen.

Karl mit der größten Chance

Bei der größten Chance hatte Markus Karl in der 51. Minute Pech, als sein Kopfball nach einer Ecke von Thorsten Mattuschka an die Unterkante der Querlatte klatschte, aber deutlich vor der Torlinie wieder zurück ins Feld sprang (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Union-Coach Uwe Neuhaus hatte sein Erfolgsteam vom Dresden-Sieg unverändert aufs Feld geschickt, während sein Gegenüber Ralph Hasenhüttl trotz des 2:0 gegen Köln in Tim Kister und Robert Lechleiter zwei Neue in die Startelf stellte.

Aalen zu harmlos

Aalen, in dieser Saison schon dreimal auf des Gegners Platz erfolgreich, präsentierte sich allerdings vor allem in der Offensive zu harmlos ( 35464 DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige ).

Erst in der 67. Minute hatte Michael Klauß die mögliche Führung auf dem Fuß, doch Union-Daniel Haas parierte glänzend.

Beste Spieler bei Union waren Roberto Puncec und Patrick Zoundi, bei Aalen überzeugten Kister und Leandro Grech.

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