Miso Brecko (l. mit Klauß) wechselte 2008 vom Hamburger SV zum 1. FC Köln © getty

Der FC kassiert beim starken Aufsteiger eine Pleite und stagniert in der Tabelle. Dausch und Cidimar stoppen Aalens Negativtrend.

Aalen - Der 1. FC Köln hat in einen herben Rückschlag hinnehmen müssen.

Nach fünf Spielen ohne Niederlage verlor der Erstliga-Absteiger nach einer enttäuschenden Vorstellung beim Neuling VfR Aalen verdient mit 0:2 (0:1) (ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1) und bleibt mit mageren 13 Zählern aus zehn Spielen in der unteren Tabellenregion hängen.

Der VfR konnte dagegen seinen jüngsten Negativtrend beenden und rückt mit 19 Punkten auf Rang sieben vor. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir haben keine Zweikämpfe angenommen und uns teilweise amateurhaft verhalten. Wir haben ganz viel falsch und nur wenig richtig gemacht", sagte der völlig bediente Kölner Coach Holger Stanislawski."

Martin Dausch brachte das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl, einst selbst Profi in Köln, in der 31. Minute mit einem sehenswerten Schuss in Führung.

Schwache FC-Defensive

Die Kölner Abwehr hinterließ beim sechsten Saisontreffer des 26 Jahre alten Mittelfeldspielers einen äußerst unsortierten Eindruck.

Auch beim 2:0 durch Cidimar nach einem Konter in der 77. Minute verteidigten die Rheinländer mangelhaft.

Für Aalen, das in der vergangenen Woche gegen Dortmund im Pokal noch 1:4 verloren hatte, war es vor 10.091 Zuschauern nach zuletzt drei Punktspielen ohne Sieg der erhoffte Dreier.

Aalen reicht durchwachsene Leistung

Überzeugend war jedoch auch die Vorstellung der Gastgeber nicht.

Eine durchwachsene Leistung reichte aber aus, um die harmlosen und schwachen Gäste in Schach zu halten.

Dem von Stanislawski trainierten FC fehlten die Ideen. ( 35464 DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige )

Köln planlos

Auch in puncto Bereitschaft hatte Aalen Vorteile.

Die gut organisierte Aalener Defensive hatte so kaum Probleme, die seltenen und planlosen Angriffsbemühungen der Kölner abzuwehren.

Ein Schuss von Christian Eichner (67.) über das Tor brachte noch die größte Gefahr.

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