Romain Bregerie war gegen Aue an allen drei Toren beteiligt © imago

Romain Bregerie, Eigentorschütze des Berlin-Spiels, ist gegen Aue Matchwinner. Dynamo verschafft sich Luft im Abstiegskampf.

Dresden - Vom Unglücksraben zum Derby-Helden Dank zweier Kopfballtore von Romain Bregerie hat Dynamo Dresden das Sachsenduell mit Erzgebirge Aue mit 3:1 (2:0) für sich entschieden.

Der französische Mittelfeldspieler - der bei der 0:1-Pleite bei Hertha BSC vorige Woche noch ins eigene Tor geköpft hatte - war in der 24. und 28. Minute jeweils nach Vorlage von Cristian Fiel erfolgreich, zudem legte er das 3:0 durch Tobias Jänicke (89.) auf (So., ab 19.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

"Es freut mich, dass er zweimal ins richtige Tor getroffen hat", sagte Dresdens Trainer Ralf Loose, der seinem Team attestierte, "kämpferisch an die Grenzen gegangen" zu sein: "Jetzt sind wir für eine Woche die Nummer eins in Sachsen, das ist für die Fans sehr bedeutend."

Die Gastgeber feierten damit ihren ersten Heimsieg der laufenden Saison. Aue, für das Jakub Sylvestr (83.) traf, bleibt auswärts ohne Punkt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Baumann unter Druck

Vor 29.161 Zuschauern verdiente sich der ehemalige Bundesligist Dynamo den dreifachen Punktgewinn durch engagierten Einsatz und eine konsequente Chancenverwertung.

Bei den Gästen, die im fünften Spiel in Folge sieglos blieben, ist nun der Arbeitsplatz von Trainer Karsten Baumann in Gefahr.

Von der 61. Minute an mussten die Erzgebirgler mit nur noch neun Feldspielern auskommen.

Schiedsrichter Christian Bandurski aus Oberhausen zeigte Kevin Schlitte für einen Schubser gegen Fiel die Gelb-Rote Karte 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige) .

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