Der Jahn feierte gegen St. Pauli seinen zweiten Saisonsieg © getty

Im ersten Spiel nach der Entlassung von Schubert kommen die Hamburger beim Jahn unter die Räder. Ein Kongolese trifft doppelt.

Regensburg - Der freie Fall des FC St. Pauli geht auch nach der Entlassung von Trainer Andre Schubert weiter.

Der Zweitligist verlor bei Jahn Regensburg verdient mit 0:3 (0:2) und blieb zum vierten Mal in Folge ohne Sieg.

Während den vom bisherigen Co-Trainer Thomas Meggle betreuten Hamburgern nach acht Spieltagen der Sturz auf einen Abstiegsplatz droht, kletterte Aufsteiger Regensburg durch den zweiten Sieg in Folge ins gesicherte Mittelfeld (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Wir müssen schauen, dass wir die Jungs wieder aufrichten und da unten rauskommen. Irgendwie will das Ding nicht rein. Wir werden jetzt aber nicht auf die Jungs draufhauen", sagte St. Paulis Sportdirektor Rachid Azzouzi. Jahn-Abwehrspieler Christian Rahn sprach derweil von "der besten Saisonleistung" seiner Mannschaft.

Neuzugang Francky Sembolo mit einem Doppelpack (24. und 55.) und Jim-Patrick Müller (44.) trafen für den Jahn.

Der auswärts weiter sieglose FC St. Pauli blieb dagegen zum fünften Mal in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg.

Zwei Abseits-Tore im ersten Abschnitt

12.183 Zuschauer in Regensburg sahen eine muntere Begegnung, in der vor der Pause der Ball viermal im Netz zappelte.

Die Treffer von Regensburgs Wilson Kamavuaka (9.) und St. Paulis Markus Thorandt (16.) fanden aber jeweils wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung.

Insgesamt waren die Gastgeber aktiver und vor allem konsequenter im Abschluss.

St. Pauli versteckte sich keineswegs, fand jedoch gegen die kompakte Jahn-Abwehr kaum ein Mittel.

Sembolo überragt

Das änderte sich auch nach der Pause nicht.

Regensburg blieb präsenter und überzeugte mit schnellen Kombinationen. Nach dem dritten Gegentor leistete St. Pauli kaum noch Gegenwehr.

Beste Spieler bei Regensburg waren der zweifache Torschütze Sembolo und Marco Djuricin (Fr., ab 22.30 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Bei St. Pauli überzeugten mit Abstrichen Florian Bruns und Mahir Saglik.

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