Unions Simon Terodde (l.) erzielte in Aue seinen zweiten Saisontreffer © imago

Verteidiger Schönheim bringt Union im Erzgebirge unfreiwillig um zwei wichtige Zähler. Die Gastgeber beenden ihre Torflaute.

Aue - Ein Eigentor hat Trainer Karsten Baumann von Erzgebirge Aue möglicherweise den Job gerettet.

Durch den Fehlschuss von Fabian Schönheim (83.) erreichten die Sachsen in der Zweiten Liga nach zuvor drei Niederlagen in Serie gegen Union Berlin ein 1:1 (0:1).

Aue verbuchte am 7. Spieltag der Saison den dritten Punkt, Union versäumte es, den Heimsieg gegen den 1. FC Köln (2:1) vom vergangenen Wochenende zu vergolden (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Erzgebirgler im Abschluss harmlos

Sportdirektor Steffen Heidrich hatte die Leistung des Auer Angriffs nach dem 0:2 beim Aufsteiger VfR Aalen am vergangenen Spieltag als "nicht zweitligatauglich" bezeichnet.

Besserung war vor 7500 Zuschauern im Erzgebirgsstadion nicht zu erkennen.

Union stand nach Simon Teroddes frühem Kopfballtor (7.) defensiv gut, die Gäste verengten geschickt die Räume und spielten früh auf Zeit.

Aue hatte eine Handvoll Gelegenheiten, war im Abschluss aber fahrig.

Schönheim bannt Aues Fluch

Eine Doppel-Chance von Halil Savran und Jakub Sylvestr (43.) hätte die Wende bringen können, doch zunächst parierte Torhüter Daniel Haas, dann schaffte es Sylvestre nicht, den Ball per Kopf zu drücken. In der 69. Minute rettete Haas auch gegen Thomas Paulus.

So bedurfte es der Aktion von Schönheim, der eine Hereingabe ins eigene Tor grätschte.

Zuvor war Aue 387 Minuten ohne Tor geblieben. 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Beste Spieler der Gastgeber waren Tobias Nickenig und Halil Savran, bei Union überzeugte Christian Stuff.

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