Eintracht Braunschweig führt die Tabelle mit 19 Punkten aus sieben Spielen an © imago

80 Minuten lang beißt sich die Eintracht an Schlusslicht Duisburg die Zähne aus - und legt dann einen furiosen Endspurt hin.

Braunschweig - Eintracht Braunschweig ist auch am siebten Spieltag der Zweiten Liga unbesiegt geblieben und hat dank eines furiosen Schlussspurts die Tabellenführung zurückerobert.

Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht bezwang Schlusslicht MSV Duisburg durch späte Treffer mit 3:0 (0:0) und setzte sich mit 19 Punkten an die Spitze (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Gleichzeitig verschärften die Niedersachsen die Situation der Duisburger, die nach ihrem schlechtesten Saisonstart in der Zweiten Liga mit nur einem Zähler weiter am Tabellenende liegen (ab 22.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Duisburg zu Beginn mutig

Marc Pfitzner (80.), Pierre Merkel (84.) und Kapitän Dennis Kruppke (87.) entschieden vor 19.115 Zuschauern mit ihren Toren in der Schlussphase die Partie.

"Wir sind von Anfang an ein hohes Tempo gegangen. Wichtig war, das Ding heute zu erzwingen. Denn Duisburg ist kein normaler Letzter, die Mannschaft gehört definitiv nicht an das Tabellenende", sagte Lieberknecht.

Den besseren Start in eine durchschnittliche Begegnung erwischten allerdings die Gäste, die mutig begannen und die favorisierten Braunschweiger früh attackierten.

Srdjan Baljak (10.) hätte die beste Defensive der Liga (zwei Gegentore) aus acht Metern fast geknackt.

MSV mit besseren Chancen

Auch wenn die Gastgeber nach 25 Minuten besser ins Spiel fanden, besaßen die "Zebras" die beste Chance der ersten Halbzeit.

Braunschweig-Keeper Daniel Davari vereitelte nach einer schönen Kombination den Schuss von Valeri Domowtschiski (41.) mit einer Glanzparade.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte Braunschweig das Geschehen, die verstärkten Offensivbemühungen scheiterten aber zunächst an einer sicher stehenden Duisburger Defensive.

Scharfe Flanke sorgt für die Wende

Eher überraschend sorgte der von Duisburgs Abwehr allein gelassene Pfitzner nach einer scharfen Hereingabe von Gianluca Korte aus kurzer Distanz für die glückliche Führung.

Danach fiel der MSV auseinander - und der kurz nach dem Treffer für Pfitzner eingewechselte Merkel sowie Kruppke erhöhten.

Davari und Kruppke waren die besten Spieler bei Braunschweig. Aufseiten der Duisburger wusste Baljak als ständiger Aktivposten zu überzeugen 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige) .

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