Mounir Chaftar (l.) wechselte 2012 von Wacker Burghausen zum VfL Bochum © getty

Kellerkind MSV kommt vor eigenem Publikum nicht über ein Remis gegen Bochum hinaus, zeigt aber eine verbesserte Leistung.

Duisburg - Der MSV Duisburg wartet auch unter dem neuen Trainer Kosta Runjaic weiter auf den ersten Saisonsieg.

Beim Heimdebüt des 41-Jährigen im West-Duell der Zweiten Liga gegen den VfL Bochum reichte es mit einem 0:0 aber zumindest für den ersten Punktgewinn der "Zebras", die die Rote Laterne des Tabellenletzten behalten.

"Schade, dass es mit dem Sieg nicht geklappt hat. Aber in unserer Position muss man wohl mit einem Punkt schon zufrieden sein", meinte Runjaic.

"Gefühlte Niederlage"

Die 15.017 Zuschauer sahen ein kampfbetontes Derby, in denen die Duisburger wie schon beim 1:2 in Kaiserslautern eine Woche zuvor ihren Aufwärtstrend bestätigten (So., ab 18.45 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1).

Allerdings fehlte es den Gastgebern an der Durchschlagskraft und den zündenden Ideen in der Offensive. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bochums Ex-Nationalspieler Paul Freier sagte: "Das ist für mich eine gefühlte Niederlage. Wir müssen vorn viel konsequenter und galliger werden."

Tasaka mit der Chance für den VfL

Der VfL agierte aus einer gut organisierten Defensive, zeigte sich jedoch schon in der ersten Halbzeit nur selten in des Gegners Hälfte.

Durch den Japaner Yasuke Tasaka besaß Bochum aber die beste Chance vor dem Pausenpfiff.

Im Bemühen, die ersten drei Punkte der Saison im eigenen Stadion zu verbuchen, verstärkte der MSV den Angriffsdruck und vergab durch Maurice Exslager eine große Chance zum Führungstreffer.

MSV engagiert

Anschließend traf Andre Hoffmann nur das Außennetz. 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Die Leistung des MSV stimmte, was auch die Fans mit frenetischen Anfeuerungsrufen honorierten.

Hoffmann und Exslager ragten bei den Duisburgern heraus.

Aufseiten der Bochumer gefielen besonders Alexander Iaschwili und Marcel Maltritz.

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