Orhan Ademi (2. v. l.) erzielte den einzigen Treffer beim Braunschweiger Sieg gegen Köln © imago

Die Eintracht will ihre Erfolgsserie auch gegen Aufsteiger Regensburg fortsetzen. Der Trainer "lechzt" nach dem nächsten Dreier.

München - Vier Spiele, vier Siege.

Der Saisonstart hätte aus Sicht von Eintracht Braunschweig nicht besser verlaufen können. Und so grüßen die Schützlinge von Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Heimspiel gegen Jahn Regensburg (Sa., ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER) von der Tabellenspitze der Zweiten Liga.

Doch wer glaubt, die "Löwen" seien angesichts ihrer bisherigen Ausbeute schon satt, der irrt gewaltig.

"Wir haben nach wie vor große Sehnsucht danach, einen weiteren Sieg einzufahren", betont Lieberknecht vor dem Kräftemessen mit dem Aufsteiger, für das bis Freitag bereits mehr als 18.000 Eintrittskarten verkauft worden waren.

Lieberknecht voller Vorfreude

Die Euphorie in Braunschweig ist groß. Und der Optimismus des Trainers noch größer.

"Wir freuen uns, lechzen danach, die drei Punkte hier zu behalten und sind mit Sicherheit nicht chancenlos", erklärt Lieberknecht und sagt mit Blick auf den Gegner: "Da sie sich bisher nie versteckt haben, gehe ich nicht davon aus, dass sie sich auf die Defensive versteifen. Für uns ist also wichtig, alle Bereiche abzuklopfen und eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden."

In den ersten vier Saisonspielen ist den Braunschweigern das stets gelungen, wenn auch sie "für die ersten vier Siege sehr viel investieren mussten", wie der Coach gesteht.

Regensburg mit mauem Start

Ganz anders sieht es bei Aufsteiger Regensburg aus.

Das Team von Trainer Oscar Corrrochano ging mit Ausnahme des 2:0-Erfolgs gegen Duisburg am zweiten Spieltag bislang immer als Verlierer vom Platz und gilt demnach auch bei seinem Auftritt im Eintracht-Stadion als klarer Außenseiter.

"Natürlich steht uns eine schwere Aufgabe bevor, dennoch sind wir zuversichtlich, mit Kampf- und Teamgeist etwas Zählbares aus Braunschweig mitnehmen zu können", will sich Abwehrspieler Sebastian Nachreiner davon jedoch nicht entmutigen lassen.

SPORT1 hat die Fakten zum 5. Spieltag:

Braunschweig - Regensburg:

Spitzenreiter Braunschweig, der als einziges Team der Liga alle vier Saisonspiele gewonnen hat, stellt mit nur einem Gegentor die beste Abwehr der Liga.

Regensburg kassierte zuletzt zwei Niederlagen. Von den bislang sieben Duellen mit der Eintracht gewann der Aufsteiger vier (drei Niederlagen).

Sandhausen - Dynamo Dresden:

Sandhausen kassierte zuletzt beim 1:2 auf St. Pauli seine erste Saison-Niederlage.

Dresden, das noch nie in Sandhausen gewonnen hat (eine Niederlage, zwei Unentschieden), erzielte in jedem seiner letzten acht Zweitliga-Begegnungen mindestens ein Tor.

(beide Sa., ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER)

Hertha - VfR Aalen:

Hertha, das in jedem seiner bislang vier Saisonspiele mindestens ein Gegentor kassierte, hat zuletzt mit zwei Siegen in Folge den Sprung in das Tabellen-Mittelfeld geschafft.

Aalen hat seine ersten beiden Saison-Auswärtspartien gewonnen.

Kaiserslautern - Duisburg:

Kaiserslautern wartet bereits seit dem 22. Oktober 2011 (1:0 gegen Freiburg) auf einen Heimsieg, seitdem blieb der in dieser Saison noch ungeschlagene FCK auf dem heimischen Betzenberg 14 Mal sieglos (sechs Unentschieden, acht Niederlagen).

Duisburg startete mit vier Niederlagen in die Saison. Nun soll der neue Trainer Kosta Runjaic das Team zurück in die Erfolgsspur führen.

Erzgebirge Aue - Paderborn:

Aue blieb im heimischen Stadion zuletzt fünfmal ungeschlagen (inklusive DFB-Pokal/drei Siege, zwei Unentschieden).

Paderborn kassierte zuletzt zwei Niederlagen in Folge, gewann aber die letzten beiden Duelle gegen die Erzgebirgler ohne Gegentor. (0:2 und 0:1)

(alle So., ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER)

1. FC Köln - St. Pauli:

Die seit insgesamt 13 Liga-Auftritten sieglosen Kölner stellen mit nur einem Tor den schwächsten Angriff der Liga.

St. Pauli, das beim jüngsten 2:1 gegen Sandhausen seinen ersten Saisonsieg feierte, gewann nur zwei von bislang 13 Gastspielen in Köln (ein Unentschieden, zehn Niederlagen).

(Mo., ab 19.45 Uhr im LIVE-TICKER und LIVE im TV auf SPORT1)

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