Skerdilaid Curri erzielte gegen Bochum sein einziges Saisontor © getty

Der Albaner schießt Erzgebirge zum Sieg gegen Bochum und stellt den Klassenerhalt sicher. Ein Eigentor-Blackout sorgt für Zittern.

Aue - Erzgebirge Aue hat den Sturz auf Relegationsplatz 16 mit viel Glück verhindert.

In einer Zitterpartie beim 2:1 (1:0) gegen den VfL Bochum am 34. und letzten Spieltag verteidigten die Sachsen im Fernduell mit dem Karlsruher SC ihren Zwei-Punkte-Vorsprung und können als Tabellen-15. nunmehr für eine weitere Saison in der Zweitklassigkeit planen.

Rene Klingbeil hatte die Gastgeber vor 12.500 Zuschauern früh (6. ) in Führung gebracht, bevor ein Eigentor von Pierre Le Beau (57.) erneut für Nervenkitzel sorgte.

Doch Skerdilaid Curri (66.) machte schließlich alles klar.

Klingbeil besorgt verdiente Führung

Engagiert und aggressiv begannen die Gastgeber, als wollten sie Revanche nehmen für die 0:6-Pleite in der Hinrunde in Bochum.

Die in der Entstehung glückliche Führung durch Klingbeil aus kurzer Distanz war zu diesem Zeitpunkt hochverdient.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Doch nach dem erhofften frühen Treffer kamen jedoch die Gäste aus Westfalen besser ins Spiel. Takashi Inui (35.) vergab in dieser Phase eine gute Chance für den VfL.

Le Beau täuscht eigenen Keeper

Nach dem Wechsel ließ Aue die Konsequenz und Durchschlagskraft im Angriff vermissen.

Zu allem Überfluss köpfte Le Beau eine Rückgabe über seinen Torhüter Martin Männel hinweg ins eigene Tor.

Doch dann tat Trainer Karsten Baumann den entscheidenden Glücksgriff.

Ausnahmsweise Alkohol

Wenig später nutzte Aue einen Konter, den der eingewechselte Curri mit einem gefühlvollen Heber über den herauslaufenden VfL-Keeper Michael Esser ins Tor beförderte.

Das ganze Stadion sang nach Schlusspfiff den Namen des Albaners, die Kollegen feierten ihn gebührlich. Zur Feier des Tages kehrte Curri von seinem Gebot des Alkoholverzichts ab.

"Einmal im Jahr darf auch ich etwas trinken", kündigte der 36-Jährige an.

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