Fortuna Düsseldorf schaffte 2009 den Wiederaufstieg in die Zweite Liga © getty

Düsseldorf nutzt die Fehler des KSC eiskalt aus und beendet seine Durststrecke. Karlsruhe muss den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Karlsruhe - Fortuna Düsseldorf hat sich aus der Krise befreit und nimmt wieder Aufstiegskurs.

Nach sechs Spielen ohne Sieg gewann der zweimalige DFB-Pokal-Sieger beim Karlsruher SC mit 5:0 (2:0) (So., ab 19.15 Uhr Zusammenfassung im TV auf SPORT1) und schob sich zumindest vorübergehend auf den dritten Platz hinter den Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth und das Überraschungsteam des SC Paderborn.

Der KSC (17.) dagegen kommt im Kampf gegen den Abstieg nicht von der Stelle. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Fortuna offenbarte hinten erneut gravierende Schwächen, war aber im Abschluss eiskalt.

Fink nutzt erste Chance

Oliver Fink (10.) nutzte die erste Chance zur Führung, Maximilian Beister traf von der Strafraumgrenze sechs Minuten später mit seinem zehnten Saisontor zum 0:2.

Karlsruhe spielte zwar engagierter als zuletzt, war aber viel zu unpräzise, sobald es in die Nähe des Strafraums ging.

"Hatten den absoluten Willen"

"Von der ersten Minute an hatten wir den absoluten Willen, zu gewinnen. Sechs Spiele nicht gewonnen zu haben, ging uns ganz schön auf den Keks", sagte Beister, der in der zweiten Hälfte das 0:3 eingeleitet hatte.

Er traf aus 16 Metern den Pfosten, der Ball prallte von hinten an die Schulter des KSC-Keepers Dirk Orlishausen und fiel Ken Ilsö vor die Füße, der ganz locker einschob (49.).

Es war das erste Tor des dänischen Offensivspielers seit dem 29. April.

Traumtor in den Winkel

Vier Minuten später verwandelte Sascha Rösler einen Freistoß direkt zum 0:4 - es war der 12. Saisontreffer des Routiniers.

Der KSC schaute nur noch zu und musste sogar noch das 0:5 durch Andreas Lambertz (76.) hinnehmen. Der Düsseldorfer erzielte aus gut 22 Metern ein Traumtor in den Winkel. 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige)

Kalrsruhe bleibt nach der Niederlage weiter auf Platz 17. Sportdirektor Oliver Kreuzer wirkte nach dem Abpfiff ratlos. "Da macht man sich schon seine Gedanken. Die Niederlage ist extrem schwer zu verdauen, aber es hilft nichts. Wir müssen weiter arbeiten."

Und fügte an: "Es sind noch zehn schwere Spiele. Es ist noch alles drin, aber die Niederlage schmerzt."

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