Oliver Reck ist seit dem 28. Oktober 2011 Trainer des MSV Duisburg © getty

Duisburgs Trainer Oliver Reck behält sein Amt, weil das Team gegen Fürth kämpft. Die "Kleeblätter" verteidigen die Spitze.

Duisburg - Trainer Oliver Reck hat nach der fünften Niederlage in Folge eine Gnadenfrist beim MSV Duisburg erhalten:

"Wir erwarten von unserer Mannschaft, dass sie die engagierte Leistung gemeinsam mit unserem Trainerteam auch am kommenden Freitag zeigt", sagte Sportdirektor Ivica Grlic nach einem Treffen mit den Gremienvertretern des MSV.

Vorausgegangen war eine denkbar unglückliche 0:2-Niederlage gegen den Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth, der weiter unbeirrt in Richtung Aufstieg marschiert.

Späte Treffer von Olivier Occean (78.) und Robert Zillner (90.+2) entschieden die Begegnung.

Angesichts von vier Zählern Vorsprung auf den Zweitplatzierten Eintracht Frankfurt kann Fürth am Wochenende nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden.

Büskens stärkt Reck den Rücken

Duisburg zeigte eine beherzte Vorstellung, blieb aber auch im fünften Spiel des Jahres punktlos (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Ich würde alles tun, um den MSV in der Zweiten Liga zu halten. Ich bin ein Kämpfer", hatte Reck nach dem Spiel gesagt.

Das darf er nun weiter bei den Meiderichern zeigen - auch zur Freude seines Freundes und Fürther Trainerkollegen Mike Büskens.

"Ich würde mir wünschen, dass Olli noch die Gelegenheit bekommt", sagte Büskens und ordnete das Spiel treffend ein: "Allerhöchsten Respekt für die Duisburger, mit welcher Leidenschaft sie gespielt haben."

Asamoah verletzt raus

Nach einem verhaltenen Beginn beider Mannschaften hatten die Gastgeber vor 10.077 Zuschauern in der 23. Minute durch Bruno Soares die erste Torchance 35464 (DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige) .

Auch danach zeigten die auf vier Positionen veränderten Gastgeber im Vergleich zu den enttäuschenden Partien der Vorwochen eine stark verbesserte Leistung, blieben aber wie die Gäste im Angriff ohne Durchschlagskraft.

Fürths Winterneuzugang Gerald Asamoah, der in seinen ersten drei Spielen vier Treffer erzielt hatte, musste schon nach 39 Minuten wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden.

Gjasula vergibt Großchance

In der zweiten Halbzeit bekamen die Duisburger immer mehr Oberwasser.

In der 54. Minute verfehlte Jürgen Gjasula mit einem Schlenzer das 1:0 nur um wenige Meter.

Danach verflachte die Partie zusehends.

Die Fürther Offensive, immerhin die beste der gesamten Liga, blieb völlig harmlos, bis Occean mit der ersten echten Torchance der Gäste aus wenigen Metern traf, ehe Zillner für die Entscheidung sorgte.

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