Ivan Perisic (l.) und Aaron Hunt (r.) sind in Zukunft Teamkollegen © getty

Aaron Hunt wechselt nach 13 Jahren von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg. Bei den Wölfen trifft der gebürtige Bremer auf seinen alten Macher Klaus Allofs. Im SPORT1-Interview erklärt er seinen Wechsel zum Vorjahres-Fünften:

"Ich wollte mich nochmal sportlich verbessern und das kann ich beim VfL Wolfsburg. Der Verein hat Ambitionen, die sich mit meinen decken. Ich habe das, was ich gesucht habe."

Hunt sei erleichtert und glücklich zugleich, dass der Wechsel jetzt über die Bühne gehen konnte. Wolfsburg passe perfekt zu seinen eigenen Ambitionen:

"Ich wollte mich vor allem sportlich verbessern und es war mein großer Wunsch wieder international zu spielen, das kann ich mit dem VfL. Zudem ist der Verein auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt, wird in den nächsten Jahren bestimmt um Platz vier mitspielen können."

Dabei war auch ein Wechsel ins Ausland im Raum gestanden, Hunt wollte sich aber sofort heimisch fühlen im neuen Verein.

"Bei Wolfsburg hatte ich gleich ein gutes Gefühl, dass das passen kann." Trainer Dieter Hecking habe ihm sofort mit seiner Spielphilosophie überzeugt.

"Meine Heimatstadt Bremen ist zudem nicht weit weg und zu meinen Eltern sind es auch nur 40 Kilometer (Goslar, Anm. d. Red.)."

Zudem trifft Hunt in Wolfsburg mit Geschäftsführer Klaus Allofs auf einen alten Bekannten. Der ehemalige Bremen-Manager stattete Hunt als A-Jugendlicher im Bremen mit einem Profivertrag aus. Allofs wisse genau, wo seine Stärken und Schwächen liegen:

"Herr Allofs hat bisher eine wichtige Rolle in meiner Karriere gespielt, er hat am Ende jeden Profi-Vertrag abgezeichnet. Ich bin froh, dass er da ist."

Mit Werder Bremen wird der Mittelfeldspieler nur positive Gedanken verbinden:

"Ich war ja von der Jugend an immer in dem Verein, habe dort alles durchlaufen. Leider sieht nicht jeder, dass ich mich sportlich einfach verbessern kann. Dabei sollte doch jeder besser werden wollen im Leben."

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